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19 Dezember 2022, 15:27

Peskow: Belarus ist der wichtigste Verbündete von Russland

MINSK, 19. Dezember (BelTA) – Belarus ist der wichtigste Verbündete und Partner Russlands. Diese Erklärung hat der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow in Minsk vor den Vertretern von Massenmedien abgegeben.

Die Berichterstatter wollten wissen, ob der Besuch von Wladimir Putin in Minsk mit dem Wunsch Russlands zusammenhängen soll, Belarus direkt in die militärische Sonderoperation in der Ukraine einzubeziehen. "Man sollte diese Spekulationen als absolut dumme, unbegründete Vermutungen wahrnehmen. Die Art unserer Beziehungen... Belarus ist der wichtigste Verbündete und Partner der Russischen Föderation. Mit Belarus haben wir die am weitesten fortgeschrittene Integrationsregelung. Also keiner zwingt jemanden. Jeder unternimmt die Schritte, die a) mit den Interessen unserer Völker, und b) mit den Interessen unseres Unionsstaates am besten übereinstimmen", sagte Dmitri Peskow.

Er wurde auch gefragt, ob die militärische Problematik alle anderen Themen bei den Gesprächen übertreffen würde. In diesem Zusammenhang bemerkte Dmitri Peskow, dass außer Militärs, darunter Verteidigungsminister Sergej Schojgu, die meisten der nach Belarus eingetroffenen Beamten nach wie vor der "friedlichen Hypostase" angehören.

"Die Beziehungen sind wirklich umfassend und multilateral. Der heutige Tag bietet die Gelegenheit, eine solche Überprüfung vorzunehmen und sich über die Integrationsprogramme des Unionsstaates und die dringendsten Fragen der Handels- und Wirtschaftsagenda auszutauschen. Und natürlich sprechen wir über militärische Aspekte angesichts des völlig unruhigen und turbulenten Umfelds um uns herum. Und es werden Meinungen über regionale und internationale Agenda austauschen", betonte Dmitri Peskow.

Ihm zufolge stehen auch eine Reihe aktueller Themen, darunter die Gasgespräche, auf der Tagesordnung. "Präsident Lukaschenko hat erst letzte Woche eine diesbezügliche Kritik ausgeübt. Er sagte, dass wir bei der Schaffung des Gasbinnenmarktes im Rückstand seien. Hier gibt es gewisse Einzelheiten, die natürlich auch auf der Tagesordnung stehen", sagte der Sprecher.

Dmitri Peskow wies auch darauf hin, dass Wladimir Putin zwar schon seit langem nicht mehr nach Minsk gereist sei, vor allem wegen der Pandemie, was aber nicht zu einer Unterbrechung der bilateralen Beziehungen auf höchster Ebene geführt habe. Im Gegenteil, die Präsidenten kommunizieren ständig und inhaltsreich.

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