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Politik
20 Juli 2022, 18:42

Politologe kritisiert ICAO-Bericht über Ryanair-Vorfall in Belarus

MINSK, 20. Juli (BelTA) – Das ist die Arbeit westlicher Geheimdienste. So kommentierte Politologe Pjotr Petrowski den ICAO-Bericht über den Ryanair-Vorfall.

Die ICAO hat sich kürzlich mit zwei Fragen befasst. Die erste bezog sich auf den Ryanair-Vorfall in Belarus am 23. Mai 2021, die zweite – auf die Beschwerde der Republik Belarus gegen eine Reihe westeuropäischer Staaten, die das Überflugverbot für Belarus angeordnet haben.

„Ich möchte Sie daran erinnern, dass diese Untersuchung bereits seit über einem Jahr läuft. ICAO hat uns regelmäßig versprochen, den Bericht „bald“ zu veröffentlichen. Das sagten sie im Dezember, im Januar und Februar. Endlich sind sie erwacht. Und ihre Schlussfolgerungen stehen im Gegensatz zum Inhalt ihrer Untersuchung. Mit anderen Worten: Es wurden keine Verstöße gegen das Völkerrecht oder Verpflichtungen der Republik Belarus festgestellt. Alle diese Anschuldigungen sind weit hergeholt und rein politisch motiviert. Sie müssen im Zusammenhang mit der sich verschärfenden geopolitischen Konfrontation betrachtet werden. Zumal der kollektive Westen seine Vorherrschaft nicht aufgeben will und in der Tat sehr nervös auf diese geopolitischen Misserfolge, die Verschlechterung seiner eigenen Position, den Verlust der Vorherrschaft in der Welt reagiert. Deshalb suggerieren solche unerwarteten Erklärungen nach einer so langen Zeit, dass es sich um nichts anderes als einen Kampf um die geopolitische Vorherrschaft handelt. Und in einem solchen Kampf werden vom kollektiven Westen Lüge und der Manipulation als Mittel eingesetzt. Und das ist gerade der Fall“, sagte Petrowski.

Der Politikwissenschaftler ist sich sicher: Früher oder später werden wir die wahren Auftraggeber dieser Provokationen herausfinden. „Vor allem, wenn der kollektive Westen seine Vormachtstellung endgültig verliert, wenn sich neue Regeln in den internationalen Beziehungen etablieren, wenn die echte Multipolarität eintritt. Dann wird die internationale Gemeinschaft sicherlich viele Untersuchungen zu solchen Aktionen und Vorfällen durchführen. Was ich aber heute sehe, ist die Arbeit westlicher Geheimdienste. Ihr Ziel ist die mediale Diskreditierung der Republik Belarus und die Aufstachelung zu destruktiven Aktionen in unserem Land. Aber wie wir in den letzten zwei Jahren gesehen haben, ist ihnen das bisher nicht gelungen. Und ich bin sicher: Sie werden wieder Pech haben“, betonte er.

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