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Rapota: Von Medizin bis Erschließung von Arktis – aussichtsreiche Kooperationsthemen im Unionsstaat

Politik 09.12.2019 | 15:07
Grigori Rapota. Archivfoto
Grigori Rapota. Archivfoto

MINSK, 9. Dezember (BelTA) – Der Staatssekretär des Unionsstaates, Grigori Rapota, nannte im Fernsehsender Belarus 1 Schlüsselthemen, die Belarus und Russland zur Verbesserung der Integration analysieren müssen, wie die Nachrichtenagentur BelTA mitteilte.

„Ich denke, dass die Zukunft des Unionsstaates in der Vereinigung von Bemühungen, gemeinsamen schöpferischen Tätigkeit besteht. Das müssen große, interessante, gemeinsame Projekte sein. Zum Beispiel Projekte im Bereich der infrastrukturellen Umwandlungen“, sagte Grigori Rapota. Das sind gemeinsame Verbesserung der Transportinfrastruktur, die den Standards des 21. Jahrhunderts entsprechen muss, Entwicklung von Arzneimitteln, Behandlung von ernsthaften Erkrankungen, Naturschutztätigkeit, Ökologie usw. „Es gibt ein interessantes Thema, bei dem wir unsere Bemühungen vereinigen könnten. Das ist die Erschließung der Arktis. Diese Region ist russisches Territorium. Die Republik Belarus besitzt eine große Anzahl von interessanten wissenschaftlich-technischen Entwicklungen, die unter niedrigen Temperaturen verwendet werden könnten. Daran arbeiten wir zurzeit“, führte der Staatssekretär ein Beispiel an.

Er zählte zahlreiche Errungenschaften auf, die innerhalb von 20 Jahren der Integration erzielt wurden und gliederte Schlüsselfragen aus, die noch mit Berücksichtigung von Verhältnissen gelöst werden müssen. „Schaffung eines einheitlichen Wirtschaftsraumes ist ohne Harmonisierung des Steuergesetzbuches unmöglich. Wichtige Themen sind: Antimonopolgesetzgebung, Beziehungen zwischen Staat und Business, Politik bei der Gewährung von Zuschüssen. Diese Bereiche müssen wir auch vereinheitlichen. Auf solche Weise mobilisiert man die Geschäftsplattformen“, sagte Grigori Rapota.

Es gibt auch ungelöste Fragen in Sozialpolitik, Gewährung von medizinischen Dienstleistungen. „Die Seiten möchten medizinische Hilfe den Studenten erweisen: den russischen in Belarus und den belarussischen in Russland“, fügte Grigori Rapota hinzu.

Unionsprogramme erhalten 2020 um 20% weniger Finanzierung gegenüber dem Vorjahr. Der Staatssekretär des Unionsstaates erläuterte, dass es nicht um die Reduzierung des Staatshaushalts geht, sondern darum, dass in den letzten Jahren Finanzmittel genutzt wurden, die übrig blieben“, präzisierte Grigori Rapota.

Wenn für die Wirtschaft, Wissenschaft beider Staaten nützliche Programme vorbereitet werden, kann man die Vergrößerung des Haushalts beanspruchen. „Es gibt Entwicklungen im Bereich der Hochtechnologien, Medizin, Weltraum, Elektronik usw.“, fügte der Staatssekretär hinzu.

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