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12 August 2022, 19:54

Russlands Außenministerium: Baltische Länder werden zu neofaschistischen Staaten

Archivfoto TASS
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MOSKAU, 12. August (BelTA) – Baltische Länder verwandeln sich neofaschistische Staaten. Zu welchen Folgen das führen kann, lässt sich an den Ereignissen in der Ukraine ablesen. Das sagte Marija Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, in einem Kommentar zu den jüngsten Erscheinungen von Nazismus in den baltischen Staaten.

„In den baltischen Staaten gewinnt das neonazistische Bacchanal an Intensität“, sagte die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums. Als Beispiele nannte sie ein weiteres Treffen ehemaliger Legionäre der „Waffen-SS“ in Sinimäe, die Veranstaltung des Militärsportspiels „Ernas Raid“ auf der Abwehr-Route, „historische Rekonstruktionen“ der Kollaborateure und so weiter. „Eine Reihe von Denkmälern für ehemalige Legionäre der Waffen-SS soll bald restauriert werden, unter anderem für den Soldaten in deutscher Uniform und mit einem Maschinengewehr in der Siedlung Lihula“, erklärte sie.

„Im Zentrum von Riga finden bekanntlich alljährliche Märsche ehemaliger SS-Angehöriger und ihrer Anhänger aus Neonazi-Organisationen statt“, sagte Marija Sacharowa. „Das alles geschieht im Rahmen offizieller Entscheidungen lettischer, litauischer und estnischer Behörden, das sowjetische Militärerbe zu zerstören.“

Nach Meinung der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums geschieht das alles unter der vollen Schirmherrschaft der EU und der Vereinigten Staaten. „Es ist offensichtlich, dass die antirussische Kampagne in den baltischen Staaten nicht nur mit der stillschweigenden Zustimmung, sondern auch mit der vollen Unterstützung Brüssels und Washingtons durchgeführt wird, die bei neonazistischen Manifestationen auf dem Gebiet ihrer baltischen Vasallen ein Auge zudrücken“, betonte sie.

„Inzwischen ist die Entstehung von neofaschistischen Staaten direkt an der Grenze zu Russland eine Tatsache. Diese Staaten kultivieren Xenophobie und Hass gegen alles Russische“, so Marija Sacharowa.

„Zu welchen Folgen das führt, haben wir bereits in der Ukraine gesehen“, warnte sie.

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