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16 Dezember 2022, 10:39

Sawinych: Eigene Interessen sollen unser Handeln bestimmen

MINSK, 16. Dezember (BelTA) – Wenn die Konfrontation zwischen den führenden Staaten zu Ende sein wird, wird die alte traditionelle Diplomatie wieder zurückkehren. Diese Meinung äußerte Andrej Sawinych, Vorsitzender des Ständigen Ausschusses der Repräsentantenkammer für auswärtige Angelegenheiten, auf dem Experten-Medien-Forum „Wissen. Fakten. Meinungen.“

„Staaten haben ihre eigenen Interessen immer in den Mittelpunkt ihres Handels zu stellen. Auf diesem Forum wurden richtige Meinungen geäußert, dass wir uns klar vorzustellen haben, welche Zukunft wir für uns und unsere Kinder wollen. Dementsprechend sollen wir die sozialen und politischen Beziehungen in unseren Ländern aufbauen. Man darf den Auslandspolitikern niemals Glauben schenken. Das ist ein Axiom“, sagte Andrej Sawinych.

Der Abgeordnete stellte fest, dass selbst die Diplomatie heute nicht mehr funktioniert. „Wir befinden uns in einer Phase, in der die führenden Staaten einfach schauen, wer von ihnen stärker ist. Ich habe es noch sehr milde ausgedrückt: Sie vergleichen ihr Potenzial und bestimmen ihre Einflussbereiche. Aber in Wirklichkeit ist es ein Krieg. Ein Krieg ums Überleben, um die wirtschaftliche Vorherrschaft. Aber wenn es vorbei ist, wird die alte, traditionelle Diplomatie zurückkehren, so wie es auf der Konferenz von Jalta 1945 der Fall war. Damals wurde der Grundstein für die 75 Jahre andauernde friedliche Koexistenz gelegt“, so Andrej Sawinych.

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