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18 Februar 2020, 12:00

Sawinych: Es ist höchste Zeit für direkte Kontakte zwischen Parlamenten von Belarus und den USA

Archivfoto
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MINSK, 18. Februar (BelTA) - Es ist höchste Zeit für direkte Kontakte zwischen Parlamenten von Belarus und den USA. Das erklärte Vorsitzender der Ständigen Kommission für internationale Angelegenheiten der Repräsentantenkammer der belarussischen Nationalversammlung, Andrej Sawinych, während des Treffens mit Mitarbeitern des Sekretariats des Komitees für internationale Beziehungen des Senats des US-Kongresses, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgibt.

„Wir können feststellen, dass Minsk und Washington in den Bereichen vom gemeinsamen Interesse aktiv kooperieren. In Sicherheitsbranche arbeiten sie bei der Bekämpfung der Kriminalität, des Menschenhandels, Terrorismus, beim Umgang mit radioaktiven Materialien zusammen. Sie haben auch den Dialog in Militärbranche, Gesundheitswesen, Landwirtschaft, bei Berufsaustauschen aufgenommen. Es ist auf solche Weise die höchste Zeit für Parlamentsstrukturen, direkte Kontakte anzuknüpfen“, sagte Andrej Sawinych.

Ihm zufolge ermöglicht es das heutige Treffen, über mögliche Besuche, gemeinsame Veranstaltungen zwischen der Repräsentantenkammer und dem US-Kongress zu sprechen. „Wir sind auf ihre Meinung über mögliches Format solcher Veranstaltungen gefasst. Die Agenda der Treffen hat eine besondere Bedeutung. Ich bin überzeugt, dass wir im Rahmen dieser Kontakte einander besser verstehen, neue Berührungspunkte und Möglichkeiten für gegenseitige Verständigung und Zusammenarbeit finden“, betonte der Vorsitzende der Kommission.

Der Leiter des Sekretariats des Komitees für internationale Angelegenheiten des Senats des US-Kongresses, Christopher Socha, billigte die Idee über parlamentarische Austausche. „Wir freuen uns darauf, in Minsk nach der Teilnahme an der Münchener Sicherheitskonferenz einzutreffen. Hoffentlich setzt es die hochrangigen Besuche seitens der USA fort, hilft dabei, die Beziehungen zu vertiefen und aufs Neue zum Wohl beider Staaten aufzubauen. Belarussische Behörden und US-Kongress müssen Informationen austauschen. Wenn sie uns über die Erfolge, den Fortschritt sowie über die Reformen erzählt hätten, die sie erzielten und an denen sie arbeiten, würde es zur einer größeren Transparenz der Austausche seitens des Kongresses führen“, unterstrich er.

Der US-Kongress misst eine große Bedeutung diesem Besuch bei. „Wir sind hier im Namen des Leiters des Komitees des US-Senats für internationale Angelegenheiten eingetroffen. Er möchte, dass wir persönlich über die Verbesserung der Beziehungen beschließen. Wir würden gerne über die Erfolge in belarussischer Wirtschaft im Bereich der Informationstechnologien erfahren. Wir wurden auch über die vertiefte Zusammenarbeit in Sicherheitsbranche, Bekämpfung von Terrorismus informiert. Ich denke, dass es sehr wichtig ist, neue Partnerschaftsbereiche zu finden“, resümierte Christopher Socha.

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