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15 September 2020, 18:02

Sawinych: Position Russlands bezüglich Lage in Belarus nach den Wahlen ist ausgewogen

Andrej Sawinych. Archivfoto
Andrej Sawinych. Archivfoto

MINSK, 15. September (BelTA) – Die Position Russlands bezüglich der Lage in Belarus nach den Wahlen ist ausgewogen und durchdacht. Das erklärte Vorsitzender der Ständigen Kommission für internationale Angelegenheiten der Repräsentantenkammer Andrej Sawinych im Ersten Nationalen Kanal des Belarussischen Rundfunks.

Ihm zufolge fand das Treffen der Präsidenten von Belarus und Russland in Sotschi sehr konstruktiv statt. „Einzelheiten werden später mitgeteilt, wenn wir über erreichte Vereinbarungen erfahren. Der erste Eindruck lässt aber schlussfolgern, dass das Treffen ergebnisreich war. Die Seiten tauschten Meinungen über alle Fragen vom gegenseitigen Interesse aus. Sie gingen auf die Beilegung der Lage in Belarus ein. Ich möchte eine sehr klare, ausgewogene und durchdachte Position unseres strategischen Alliierten – der Russischen Föderation hervorheben. Sie fußt darauf, dass alle politischen Schwierigkeiten, die nach den Wahlen zum Vorschein gekommen sind, von der belarussischen Gesellschaft selbst ohne externe Einmischung, Druck oder Einfluss gelöst werden müssen“, sagte Andrej Sawinych.

Der Abgeordnete betonte, dass solch eine Lösung von Problemen zur Stärkung der belarussischen Staatlichkeit und Konsolidierung der belarussischen Gesellschaft führt. „Russland will uns eine zumutbare Hilfe mit Rücksicht auf unsere Bitten und Vorschläge bereitstellen. Das ist ein wichtiger Aspekt. Ich möchte auch auf unsere Integration sowohl im Rahmen des Unionsstaates, als auch der Eurasischen Wirtschaftsunion hinweisen. Dieses Treffen wird zweifellos dazu beitragen. Auf der Agenda stehen die Integrationsurkunden im Rahmen des Unionsstaates. Es gibt sehr viele interessante und konstruktive Vorschläge im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsunion. Sie werden auf gegenseitig annehmbarer, vorteilhafter Grundlage mit Berücksichtigung von Interessen aller Mitgliedsstaaten verwirklicht“, fügte er hinzu.

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