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21 März 2022, 15:39

Sawinych: Westen hört nicht auf, seine Meinung der ganzen Welt aufzuzwingen

MINSK, 21. März (BelTA) – Der hört nicht auf, seinen Standpunkt der ganzen Welt aufzuzwingen. Das sagte der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses der Nationalversammlung für auswärtige Angelegenheiten Andrej Sawinych im Interview mit BelTA. Sawinych nimmt an der 144. Versammlung der Interparlamentarischen Union in Nusa-Dua (Indonesien) teil.

„Die Abstimmung über die drei Entschließungen, die als Dringlichkeitsanträge auf der Tagesordnung standen, ist so gut wie abgeschlossen. Der von der ukrainischen Delegation vorgelegte Entschließungsentwurf hat uns entmutigt. Wir weisen die in der Entschließung enthaltenen Anschuldigungen, Belarus sei in den militärischen Konflikt in der Ukraine verwickelt, kategorisch zurück. In diesem Zusammenhang möchte ich anmerken, dass der Vertreter der Ukraine erneut die falschen Behauptungen wiederholt hat. Er sagte, dass die belarussische Armee einen Angriff auf die Ukraine vorbereitet. Dies ist vollkommen falsch. Im Gegenteil, Belarus hat in all den Jahren alles getan, um eine Eskalation des Konflikts in der Ukraine zu verhindern und trägt zur diplomatischen Beilegung der aktuellen Konfrontation bei“, so Andrej Sawinych.

Die ukrainische Resolution wurde in einem sehr scharfen Ton verfasst, so dass sie unter den meisten Delegierten kein Verständnis hervorrief. Um kein Risiko einzugehen, hat die ukrainische Delegation ihren Entwurf zugunsten eines ausgewogeneren Textes aus Neuseeland zurückgezogen. „Die neuseeländische Resolution enthält im Prinzip keine Anschuldigungen gegen Belarus. Dennoch enthält der Text eine Reihe von Beschimpfungen und ungeprüften Aussagen gegen Russland. Deshalb haben wir auch in diesem Zusammenhang gegen die neuseeländische Entschließung gestimmt. Als Ergebnis der Abstimmung bleibt die neuseeländische Resolution leider auf der Tagesordnung. Dies zeigt einmal mehr, dass die Länder des kollektiven Westens weiterhin ihre eigene Position durchsetzen und versuchen, dem Rest der Welt ihren Standpunkt aufzuzwingen. Wir bedauern, dass die IPU eine Resolution behandeln wird, die den hohen Standards dieser Organisation nicht entspricht. Die IPU ist seit jeher eine Organisation, die sich um die Festigung des Friedens auf der Grundlage gegenseitigen Verständnisses und sorgfältiger Abwägung der Interessen aller Parteien bemüht“", so der Parlamentarier.

Andrej Sawinych fügte hinzu, dass der Inhalt der Entschließungen morgen und übermorgen weiter erörtert werden soll. „Wir werden also unsere Arbeit fortsetzen und unseren Standpunkt verteidigen“, sagte er.

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