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30 Januar 2018, 20:02

Schtschotkina: Belarus misst große Bedeutung der Stärkung der Kontakte mit Deutschland bei

Marianna Schtschotkina. Archivfoto
Marianna Schtschotkina. Archivfoto

MINSK, 30. Januar (BelTA) - Belarus misst eine große Bedeutung der Stärkung der Kontakte mit Deutschland bei. Das erklärte die Vizevorsitzende des Rates der Republik der Nationalversammlung, nationale Koordinatorin für die Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, Marianna Schtschotkina, beim Treffen mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Petra Pau. Das gab der Pressedienst der oberen Parlamentskammer bekannt.

Die Seiten besprachen belarussisch-deutsche interparlamentarische Zusammenarbeit, tauschten Meinungen über die Rolle der Parlamente bei der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele aus. Marianna Schtschotkina bekundete Interesse am weiteren Ausbau der Beziehungen und schlug vor, die Verwirklichung von gemeinsamen Projekten in Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialbereich, Tourismus zu intensivieren. Sie machte darauf aufmerksam, dass gemeinsame Maßnahmen zum Sozialschutz der Bürger bei der Informatisierung der Gesellschaft getroffen werden müssen. „Während der digitalen Umformung der Wirtschaft müssen wir gemeinsame günstige Bedingungen sowie Arbeitsplätze für Menschen schaffen“, erklärte sie.

Petra Pau betonte, dass Belarus und Deutschland eine intensivere Kooperation pflegen können. Dies muss durch interparlamentarische Zusammenarbeit gefördert werden. Sie erzählte auch über die Tätigkeit des Deutschen Bundestages, dabei schenkte sie Aufmerksamkeit der SDG-Erreichung. Außerdem wurde bekanntgegeben, dass die Freundschaftsgruppe mit dem belarussischen Parlament aus neuen Mitgliedern zusammengesetzt wird.

Die belarussische Delegation mit Marianna Schtschotkina an der Spitze traf sich mit dem Gruppenleiter für Außenpolitik, Sicherheitspolitik und Globale Fragen aus dem Bundeskanzleramt, Dr. Joachim Bertele. Sie berieten über Zusammenarbeit in Wirtschaft, Sozialbereich und Außenpolitik.

„Die Beziehungen zwischen Belarus und Deutschland verfügen über ein großes Entwicklungspotential“, hob Marianna Schtschotkina hervor.

Die belarussische Delegation ist am 28. Januar bis zum 1. Februar in Deutschland zu Besuch. Sie setzt sich aus der Vorsitzenden der Ständigen Kommission des Republikrates für Gesetzgebung und Staatsbau, Gruppenleiterin der Nationalversammlung für Erreichung der Nachhaltigkeitsziele, Alla Bodak, Mitgliedern des Rates für nachhaltige Entwicklung, Vertretern des Außenministeriums, Leiter des UNDP-Projekts zusammen. Der Besuch findet zur Förderung der Beziehungen zwischen Belarus und der BRD, Erfahrungsaustausch bei der SDG-Erreichung, Ausbau der parlamentarischen Kontakte unter Mitwirkung des UNDP-Programms und Programms zur Unterstützung von Belarus von der BRD statt.

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