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Schweizerische Botschaft in Minsk eröffnet

Politik 13.02.2020 | 15:23

MINSK, 13. Februar (BelTA) - Der belarussische Außenminister, Wladimir Makej, und schweizerischer Außenminister, Ignazio Cassis, eröffneten heute feierlich die schweizerische Botschaft in Minsk, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgibt.

Die Botschaft befindet sich auf dem Freiheitsplatz 11 (Platz Swobody). Bis heute funktionierte hier die Abteilung der schweizerischen Botschaft, die im Februar 2008 eröffnet wurde.

Die Außenminister enthüllten die Tafeln am Eingang der Botschaft. Somit nahm die diplomatische Repräsentanz ihre Arbeit im neuen Status auf.

„Die Umwandlung der Botschaftsabteilung in eine Botschaft ist nicht einfach eine technische Umbenennung. Dieser Schritt besitzt eine symbolische Bedeutung. Das zeugt vom Interesse der Schweiz am Ausbau der Kontakte zu Belarus und flößt die Hoffnung ein, dass der Weg Richtung größerer Demokratie, Befolgung der Menschenrechte, die Belarus geht, fortgesetzt wird. Wir verstehen, dass dieser Weg schwierig und lang ist“, sagte Ignazio Cassis.

Die Eröffnung der Botschaft erfordert ihm zufolge keine wesentlichen Verwaltungsverfahren. Das ist nur beiderseitiger Wunsch. Die Schweiz setzt sich drei Ziele: Entwicklung von diplomatischen Beziehungen, Förderung von Menschenrechten und Ausbau von Wirtschaftskooperation. „Wir denken, dass Belarus einen richtigen Weg im Bereich der Menschenrechte eingeschlagen hat. Genauso wie jeder demokratische Prozess nimmt es viel Zeit und Bemühungen in Anspruch. Die Schweiz ist bereit, notwendige Unterstützung zu leisten“, unterstrich der Außenminister der Schweiz.

Er machte auf die Entwicklungsgemeinsamkeiten zwischen beiden Staaten aufmerksam. „Änderungen vollziehen sich in allen Bereichen sowohl bei ihnen, als auch bei uns, aber es geschieht langsam. Die Bedeutung unseres Lebens besteht in der ständigen Bewegung. Die Eröffnung der Botschaft bedeutet Fortschritt. Die Beziehungen werden ausgebaut“.

Schweizerischer Botschafter in Belarus, Claude Altermatt, bemerkte, dass sein Land über ein großes Netz der diplomatischen Vertretungen weltweit verfügt. In Minsk befindet sich die jüngste, 103. Botschaft. „Kleine Staaten wie Belarus und die Schweiz müssen sich auf die Vergrößerung der Anzahl der Vertretungen im Ausland fokussieren, weil es das einzige Mittel ist, dass ihre Stimmen in der Welt gehört und Interessen berücksichtigt werden“, denkt er.

Der belarussische Außenminister, Wladimir Makej, hob hervor, dass Belarus durch schweizerische Errungenschaften beeindruckt ist. „Heute schlagen wir eine neue Seite in der Geschichte unserer Beziehungen auf. Wir sind aufrichtig am Ausbau allseitiger Beziehungen interessiert. Dafür sehen wir eine Reihe von aussichtsreichen Richtungen von Landwirtschaft, Industrie bis Hochtechnologien. Ich bin überzeugt, dass die Eröffnung der Botschaft weitere Stärkung der Zusammenarbeit fördern wird“, stellte er fest. Der Minister wünschte, dass neue Ideen in den Wänden der Botschaft auftauchen, die zum Wachstum des gegenseitigen Warenumsatzes, Stärkung der Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten auf der internationalen Arena beitragen.

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