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Politik
17 März 2022, 14:21

Shigenori Kanehira: Beziehungen zwischen Japan und Belarus sind eng und direkt

MINSK, 17. März (BelTA) – Japan und Belarus pflegen sehr enge und direkte Beziehungen. Diese Meinung äußerte der japanische Journalist und TV-Modeartor Shigenori Kanehira nach seinem Interview mit dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko.

Das Gespräch zwischen dem Staatschef und dem japanischen Journalisten dauerte etwa eineinhalb Stunden. Ein Großteil des Gesprächs konzentrierte sich auf die Lage in der Region, insbesondere auf die Entwicklungen in der Ukraine, Sicherheitsfragen, Möglichkeiten für eine friedliche Lösung des Konflikts und die Rolle von Belarus in diesen Prozessen. Angesprochen wurden auch bilaterale Beziehungen zu Japan.

Wie der TBS-Journalist gegenüber der Presse sagte, sei allein das Treffen mit dem belarussischen Staatschef ein sehr bedeutendes Ereignis für ihn. Auf dieses Gespräch habe Kanehira fast anderthalb Jahre gewartet. „Wir hatten ein direktes Gespräch, einen offenen Dialog. Ich bin sehr zufrieden“, teilte der Journalist seine Eindrücke mit.

Er sprach von einer engen Zusammenarbeit zwischen Belarus und Japan, die auf den Erfahrungen der beiden Länder beruhen, vor allen Dingen bei der Bewältigung von Folgen nuklearer Katastrophen. „Was für Belarus die Tragödie von Tschernobyl ist, ist für Japan der Unfall auf Fukushima und die Bombenanschläge in Hiroshima und Nagasaki“, sagte er.

„Was die Beziehungen zwischen Japan und Belarus betrifft, so sind sie meiner Meinung nach sehr eng und direkt“, fügte er hinzu.

Aufgrund der aktuellen Umstände sei es schwierig, auf staatlicher Ebene zusammenzuarbeiten, so der Journalist. Es sei jedoch möglich, Beziehungen zwischen den einfachen Menschen aufzubauen. „Wenn wir über die Beziehungen zwischen unseren Ländern und Nationen sprechen, hoffe ich sehr auf eine weitere Vertiefung der Beziehungen auf der persönlichen Ebene, zwischen den Fachleuten oder auch Journalisten“, sagte er.

„Was auf der Ebene der einfachen friedlichen Menschen möglich ist, ist leider auf der Regierungsebene nicht so sehr“, gab er zu.

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