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21 September 2022, 14:48

Sicherheitsräte von Belarus und Russland haben Mechanismen zu Überwindung von Herausforderungen parat

MOSKAU, 21. September (BelTA) - Die Sicherheitsräte von Belarus und Russland haben Mechanismen ausgearbeitet, um Herausforderungen und Bedrohungen zu überwinden, sagte heute vor Journalisten der Staatssekretär des belarussischen Sicherheitsrates Alexander Wolfowitsch nach seinem heutigen Treffen in Moskau mit dem Sekretär des russischen Sicherheitsrates Nikolai Patruschew und nach gegenseitigen Beratungen zwischen den Sicherheitsräten beider Länder.

"Wir haben ein breites Spektrum von Themen erörtert, die sich in erster Linie auf die Sicherheit des Unionsstaates inmitten der hybriden Bedrohungen und Aktionen des Westens gegen die Russische Föderation und die Republik Belarus. Natürlich konnten wir nicht umhin, uns über die Sondermilitäroperation, über die Herausforderungen und Bedrohungen, die der Westen über die Ukraine an den Grenzen des Unionsstaates zu entfesseln versucht, und über die angespannte Lage, die sich an den Grenzen des Unionsstaates tatsächlich abzeichnet, Sorgen zu machen. Wir haben eine Reihe von Mechanismen entwickelt, um diese Herausforderungen und Bedrohungen zu überwinden, denn die Sicherheit unserer Länder und unserer Bürger ist die Hauptaufgabe der Staatsführungen und Sicherheitsräte beider Länder", so Alexander Wolfowitsch.

Nach seinen Worten wurden beim Treffen auch Fragen der biologischen Sicherheit erörtert. "Das ist heute eine neue Bedrohung, die sich übrigens im Entwurf einer neuen nationalen Sicherheitskonzeption widerspiegelt, das in Kürze den Mitgliedern des belarussischen Sicherheitsrats vorgelegt und dann der Allbelarussischen Volksversammlung zur Zustimmung unterbreitet wird", so der Staatssekretär.

Die Rede war auch davon, dass es notwendig ist, Dokumente zur strategischen Planung des Unionsstaates – insbesondere die nationale Sicherheitskonzeption des Unionsstaates - zu konzipieren. "Wir müssen diese Konzeption auffrischen, da die geltende Fassung von 1999 angesichts der heutigen Gegebenheiten gewisse Änderungen erfordert", erläuterte Alexander Wolfowitsch.

"Es wurden weitere Mechanismen der Arbeit und Interaktion zwischen den Sicherheitsräten erörtert. Wir können auch auf einen hohen Interaktionsgrad zwischen unseren Stäben und die Tatsache hinweisen, dass die Sicherheitsbehörden beider Länder – die Verteidigungsministerien, der KGB und FSB, die Grenzschutzbehörden und andere Sicherheitsbehörden – eng zusammenwirken, um mit den modernen Herausforderungen und Bedrohungen im Kontext eines beispiellosen geopolitischen Drucks des Westens auf den Unionsstaat umgehen zu können", betonte der belarussische Staatssekretär.

„Die gegenseitigen Beratungen sind konstruktiv und auf einem hohen Niveau abgelaufen. Genauso, wie sie zwischen zwei befreundeten Bruderländer verlaufen sollten“, sagte Alexander Wolfowitsch anschließend.

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