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Politik
19 September 2022, 19:20

SOZ stellt wachsendes Interesse an Zusammenarbeit fest

MINSK, 19. September (BelTA) – Die modernen Erschütterungen verstärken das Interesse vieler Staaten an der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit. Das erklärte der stellvertretende Generalsekretär der SOZ Grigori Logwinow im Youtube-Projekt der Telegraphenagentur BelTA „Postfactum: Beschlüsse des Ersten“.

„Die Erschütterungen der letzten Zeit haben das Interesse vieler Staaten an der Kooperation mit SOZ nur gestärkt. Ihre Anziehungskraft ist gewachsen“, sagte der stellvertretende Generalsekretär. „Früher sagten wir, dass kein Staat seinen Beitrittsantrag oder einen Antrag auf Statuserhöhung bei SOZ zurückgezogen hat. Heute können wir feststellen, dass in den letzten Tagen gleich mehrere Anträge eingegangen sind“.

Nach seinen Angaben sind die Länder, die der SOZ beitreten wollen, der aggressiven und destruktiven Politik anderer Staaten überdrüssig und an einer politischen Agenda interessiert. „Die Länder wollen nicht in einem Koordinatensystem leben, das auf Konfrontation ausgelegt ist und sich an ausländische Standards und von außen auferlegte Regeln richtet“, fügte Grigori Logwinow hinzu.

Beim Gipfeltreffen in Samarkand beschlossen die Staats- und Regierungschefs der SOZ-Mitgliedsstaaten einstimmig, den Prozess der Aufnahme von Belarus in ihre Organisation zu starten. Nach Ansicht von Grigori Logwinow wird die Aufnahme der Republik Belarus in die SOZ ihre Beteiligung an SOZ-Aktivitäten auf eine qualitativ neue Ebene anheben.

„Die internationale Gemeinschaft durchläuft derzeit eine sehr schwierige Phase. Manche nennen sie geopolitische Transformation, manche halten sie für politische Turbulenzen. Das Wichtigste ist, dass die Welt nie wieder dieselbe sein wird, und der Prozess des Wandels wird wahrscheinlich sehr hart, schmerzhaft und manchmal sogar bedrohlich sein“, sagte der Diplomat.

Grigori Logwinow wies darauf hin, dass die SOZ nicht von den laufenden Ereignissen fern bleiben kann. Das erfordert jedoch ein Überdenken der Rolle und des Stellenwerts der Organisation unter aktuellen Bedingungen.

„Vor dem Hintergrund der aktuellen Konflikte besteht die Hauptaufgabe in der umfassenden Konsolidierung der SOZ in allen Bereichen: Politik, Sicherheit, Handel und Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie, Kultur, humanitäre Hilfe und andere. Sie wird ihren Raum vor konfrontativen, menschenfeindlichen Ansätzen schützen. Die Aufgabe besteht auch darin, die SOZ vor allerlei Versuchen zu schützen, die innere Einheit zu untergraben und neue Trennlinien zu ziehen“, betonte der stellvertretende Generalsekretär.

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