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01 Juli 2020, 10:03

Visaabkommen zwischen Belarus und EU tritt seit 1. Juli in Kraft

Archivfoto
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MINSK, 1. Juli (BelTA) – Heute tritt das Visa- und Rückübernahmeabkommen zwischen Belarus und der Europäischen Union in Kraft. Das teilte die Nachrichtenagentur BelTA mit.

Das Visaabkommen vereinfacht das Visumverfahren für belarussische Bürger für die Einreise in die Europäische Union, weil die Visumsgebühr auf 35 Euro gesenkt und für bestimmte Kategorien der Reisenden abgeschafft wird. Außerdem werden die Servicegebühr (wird von Visumszentren erhoben) sowie die Frist verringert, zu der die Konsulareinrichtungen über den Visumsantrag beschließen. Einige Kategorien der Reisenden können Mehrfachvisen bis auf 5 Jahre bekommen. Dabei müssen sie weniger Dokumente einreichen, die das Reiseziel bestätigen.

Das Rückübernahmeabkommen sieht vor, dass Belarus und die Europäische Union die Rückübernahme eigener Staatsangehöriger, Bürger von Drittstaaten und Personen ohne Bürgerschaft gewährleisten müssen, die den rechtmäßigen Kriterien in den Staaten nicht mehr entsprechen. Das Abkommen verankert eine zweijährige Übergangszeit für Belarus in Bezug auf die Rückübernahme von Drittstaatsangehörigen. Die gemeinsame Erklärung zum Abkommen enthält die Verpflichtung der Europäischen Union, dem Land technische und finanzielle Unterstützung in diesem Bereich zu gewähren.

Belarus und die Europäische Union haben das Visa- und Rückübernahmeabkommen am 8. Januar in Brüssel unterzeichnet. Die Dokumente wurden von der belarussischen Nationalversammlung ratifiziert und vom Europäischen Parlament gebilligt.

Das Inkrafttreten des Visaabkommens trägt zur Erleichterung des Reiseverkehrs, Entwicklung der internationalen, touristischen Kontakte sowie Stärkung des Vertrauens und gegenseitigen Verständigung zwischen Völkern bei.

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