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03 November 2022, 14:07

Wolfowitsch fasst Ergebnisse des Treffens der GUS-Sicherheitssekretäre zusammen

MOSKAU, 3. November (BelTA) – Die Sekretäre der GUS-Sicherheitsräte halten es für notwendig, den Konflikt in der Ukraine so schnell wie möglich friedlich beizulegen. Das erzählte der Staatssekretär des belarussischen Sicherheitsrates Alexander Wolfowitsch heute vor Journalisten.

Im Anschluss an das 10. Treffen der Sekretäre der Sicherheitsräte der GUS-Staaten sagte der belarussische Vertreter: „Natürlich haben wir die Lage im postsowjetischen Raum erörtert, mit Blick auf die militärische Sonderoperation Russlands in der Ukraine. Es herrschte ein weitgehendes Einvernehmen darüber, dass dieser Konflikt so bald wie möglich friedlich gelöst werden und dass das Blutvergießen ein Ende haben soll. Dieser Konflikt ist in erster Linie ein Interessenkonflikt, der aus meiner Sicht auf Initiative des kollektiven Westens mit den USA an der Spitze ausgebrochen war. Das Ziel war klar: man wollte zwei brüderliche Völker gegeneinander ausspielen. Dieser Konflikt soll sofort gestoppt und friedlich beigelegt werden“, sagte Alexander Wolfowitsch.

Der Westen sei nicht gewillt, die Krise in der Ukraine friedlich zu beenden, stellte er fest. „Leider werden die heutigen Versuche der Russischen Föderation von der politischen Führung der Ukraine nicht als normal empfunden. Und der kollektive Westen gießt im Gegenteil Öl ins Feuer, anstatt den Herrn Selenskyj zur Vernunft zu bringen“, betonte der Staatssekretär des belarussischen Sicherheitsrates.

„Wir müssen nach Mitteln und Wegen suchen, um dieses Massaker zu stoppen, es gibt kein anderes Wort dafür“, fügte Alexander Wolfowitsch hinzu.

Er betonte, dass das Treffen in Moskau heute wichtiger denn je ist. „Die Veranstaltung fand vor dem Hintergrund einer sich leider verschärfenden Situation im gesamten postsowjetischen Raum statt. Das Treffen ist notwendig, weil in Fragen der kollektiven Sicherheit konstruktivere und effektivere Mechanismen entwickelt werden sollen“, so der Staatssekretär. „Es fand ein konstruktiver Gedankenaustausch über internationale und regionale Sicherheitsfragen statt. Es wurde festgestellt, dass die GUS-Länder unter den Bedingungen der akuten geopolitischen Konfrontation heute in einer Situation leben, die von der außenpolitischen Eskalation und negativen Entwicklungen im Sicherheitsbereich bestimmt wird.“

Im Mittelpunkt des Treffens standen unter anderem Fragen der biologischen Sicherheit, Bekämpfung des Drogenhandels und des Terrorismus, nukleare Sicherheit usw.

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