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Politik
13 Oktober 2022, 12:54

Wolfowitsch: Westen spielt slawische Völker gegeneinander aus und will Belarus in den Konflikt hineinzuziehen

SOLIGORSK, 13. Oktober (BelTA) – Der Westen hat slawische Völker gegeneinander ausgespielt und hat vor, Belarus in diesen Konflikt hineinzuziehen. Das erklärte der Staatssekretär des Sicherheitsrates Alexander Wolfowitsch während einer Aufklärungsveranstaltung im Kaliunternehmen OAO Belaruskali.

Auf Anweisung des Staatschefs läuft derzeit eine massive Informationskampagne in Belarus. Vertreter der Sicherheitsbehörden treffen sich mit den Belegschaften belarussischer Unternehmen und Betriebe und informieren sie über die aktuelle militärische und politische Lage in Belarus und im Ausland.

Heute fand das Gespräch mit den Arbeitern von Belaruskali statt. „Wir haben viele Informationen zu übermitteln. Die Massenmedien sind heute wirklich in der Lage, die Bevölkerung und die Arbeitskollektive über verschiedene Nachrichtenkanäle über das aktuelle Geschehen zu informieren. Aber nicht alle konsumieren heute Nachrichten. Viele sind sehr skeptisch den Inhalten gegenüber. Der Präsident hat eine strikte Anweisung erteilt: Wir sollen die Menschen objektiv und wahrheitsgemäß informieren“, sagte Alexander Wolfowitsch.

Alexander Lukaschenko habe die aktuelle Lage in Belarus fest im Griff, sagte der Staatssekretär. „Leider zeichnet sich ein Trend zur Verschlimmerung ab. Nicht jeder findet es gut, dass es im Zentrum Europas mit Belarus eine Ecke der Sicherheit, des Friedens und der Schöpfung gibt“, betonte er. „Belarus erhebt keine territorialen Ansprüche und stellt an niemanden irgendwelche Forderungen. Aber leider sind unsere Nachbarn Polen, Litauen und die Ukraine in der letzten Zeit sehr unfreundlich im Umgang mit uns geworden.“

„Der politische Druck wird seit langem ausgeübt und hält an. Das kann man ebenso über die Wirtschaftssanktionen, militärische Präsenz und die Demonstration militärischer Entschlossenheit in der Nähe unserer Grenzen sagen. Das dauert ebenfalls seit Jahren an. Alles spitzt sich nur zu. In der Tat versucht der Westen zunehmend, Hebel und Einflussmöglichkeiten zu finden, um unser Land in einen militärischen Konflikt zu ziehen“, sagte Wolfowitsch. „Leider hat der Westen die slawischen Völker gegeneinander aufgehetzt und versucht nun, Belarus auf Biegen und Brechen mit in den Konflikt hineinzuziehen. Aber Belarus, wie der Präsident sagte, wird nicht in den Krieg ziehen, wird keine Ansprüche an die anderen erheben. Es sei denn, die Staatsgrenze unseres Landes wird verletzt. In diesem Fall werden wir zurückschlagen“.

In der heutigen Situation ergreift der Machtblock alle Maßnahmen, um die Lage zu stabilisieren und jede Möglichkeit auszuschließen, dass destruktive Kräfte die Lage destabilisieren, fügte der Staatssekretär hinzu.

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