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Woronjuk: Jugend im Parlament ist politischer Trend der Gegenwart

Politik 13.11.2019 | 17:12

MINSK, 13. November (BelTA) – Die Jugend im Parlament ist ein politischer Trend der Gegenwart. Diese Meinung äußerte der erste Sekretär des Zentralkomitees der Belarussischen Jugendunion BRSM, Mitglied des Rates der Republik Dmitri Woronjuk vor Journalisten.

„Jugend im Parlament: in Europa und in der Welt zeichnet sich ein neuer politischer Trend ab. Die Praxis zeigt, dass in der ganzen Welt eine schrittweise Verjüngung des Parlaments zu beobachten ist. Zum Beispiel ist der jüngste Abgeordnete im schwedischen Parlament gerade einmal 22 Jahre alt. Der jüngste Abgeordnete des britischen Parlaments ist 21 Jahre alt. In Frankreich ist der jüngste Parlamentarier 24 Jahre alt. Junge Abgeordnete gibt es in Italien, Österreich, Malaysia, Australien und in den USA“, sagte Dmitri Woronjuk.

Der Anteil der Jugend in führenden Parlamenten der Welt liegt heute bei 5 bis 10%. Junge Abgeordnete sind energisch und aktiv. Sie haben viel Kraft und Energie, interessieren sich sowohl für Politik als auch für jedes Gesetz. Sie kommunizieren gern und suchen Kontakt mit unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen.

Junge Menschen weisen ein aktiveres Wahlverhalten auf. „Der Staat legt viel Wert auf junge Menschen. Sie sind die Antriebskraft des Staates und tragen zur erfolgreichen Entwicklung des Landes bei. Junge Menschen werden sich mehr für Politik interessieren, wenn Gleichaltrige in die Politik gehen werden. Sie wissen, was die Menschen in ihrem Alter bewegt und welche Probleme sie haben. Sie können Lösungen anbieten und Entscheidungen herbeiführen. Das ist der unmittelbare Weg zu einem aktiven Wahlverhalten jungen Menschen, die als apolitisch bezeichnet werden“, sagte der erste BRSM-Sekretär.

Parlamentarier müssen proaktiv, ehrlich und offen sein, bemerkte Woronjuk. „In der Regel verraten Wahlprogramme viel über die Abgeordneten. Man merkt, wer die Belange einfacher Menschen kennt, wer nur ein guter Redner ist und wer weniger redegewandt ist, dafür aber sensibel und einfühlsam. Um das Parlamentsmandat kämpfen Menschen unterschiedlichen Alters und Vertreter verschiedener politischen Parteien. Es ist wichtig, dass die Wähler eine Entscheidung für einen oder anderen Kandidaten treffen.

Heute bewerben sich 10 Mitglieder der Belarussischen Jugendunion um ein Mandat in der Repräsentantenkammer der Nationalversammlung der 7. Legislaturperiode. „Sie sprechen mit den Menschen, hören gut zu und lösen viele Problemfragen sobald diese entstehen. Nicht alle schaffen es ins Parlament. Die Wähler werden selbst entscheiden müsse, wer ihre Stimme verdient hat“, erzählte Woronjuk.

Die Jugendunion will einen Antrag ins Parlament einbringen. Sie initiiert Einrichtung einer Jugendgruppe und will sie aus jungen Abgeordneten zusammensetzen. „Wir müssen zusammenhalten, um gemeinsame Probleme zu lösen. Wir wollen eine solche Gruppe im belarussischen Parlament einrichten. Ich bin sicher, dass man uns unterstützen wird“, resümierte der BRSM-Sekretär.

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