MINSK, 31. Dezember (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat heute beim Besuch der Holding „Horizont“ den ukrainischen Drohnenangriff auf die Residenz des russischen Präsidenten als wildesten Terrorismus genannt.
In einem Pressestatement nach der Besichtigung der Produktionsanlagen erklärte er: „Natürlich ist das der wildeste Terrorismus auf höchster staatlicher Ebene. Wenn es so ist, wie es jetzt präsentiert wird.“
„Ich denke so: Wer hatte das nötig? Wozu könnte das führen? Wer das nötig hatte, kann ich vermuten – das sind Leute, die hinter Wolodymyr Selenskyj stehen. Ich denke, dass wenn er verwickelt ist, so wusste er nicht, was er tat. Das ist erstens“, sagte der Präsident.
Alexander Lukaschenko wies darauf hin, dass Russland alle Möglichkeiten habe, eine der Residenzen von Selenskyj anzugreifen, wenn er sich dort aufhalte. „Ich sage Ihnen noch mehr: Als Russland die Oreschnik zum ersten Mal einsetzte, haben manche Hitzköpfe in Russland Wladimir Putin vorgeschlagen, diese Terroristen direkt anzugreifen, unter anderem die Entscheidungszentren zu vernichten. Putin hat diese Idee kategorisch abgelehnt“, erzählte der belarussische Staatschef.
Im Zuge dieses Konfliktes hat es keine Situation gegeben, als eine der Parteien die erste Person des Staates direkt angegriffen hat. „Es hat natürlich keine solche Einigung gegeben. Aber die Situation selbst hat sich so entwickelt, dass kein Staatschef einen anderen töten wollte. Niemand hat das getan. Und plötzlich wird ein Versuch unternommen, eine der Residenzen des russischen Präsidenten anzugreifen.“
