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5. Band der Geschichte der belarussischen Staatlichkeit wird Anfang 2020 herausgegeben

Gesellschaft 17.10.2019 | 11:20
Archivfoto
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MINSK, 17. Oktober (BelTA) - Der 5. Band der einzigartigen wissenschaftlichen Ausgabe über die Geschichte der belarussischen Staatlichkeit erblickt Anfang 2020 das Licht. Das teilte der Direktor des Instituts für Geschichte der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus, Wjatscheslaw Danilowitsch, während des 4. Internationalen Kongresses der Geschichtsforscher „Geschichte von Belarus: Persönlichkeiten, Konzepte, Errungenschaften (zum 90. Jahrestag des Bestehens des Instituts für Geschichte der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus) mit.

„Unsere größte Leistung zum 90. Jubiläum des Instituts ist die Vorbereitung der fünfbändigen Geschichte der belarussischen Staatlichkeit. Vier Bände sind schon herausgegeben. Sie umfassen die Geschichte seit Altertum, Ansiedelung von Belarus bis Nachkriegswiederherstellung. Der 5. Band ist nahezu fertig. Hoffentlich erblickt er das Licht Anfang nächsten Jahres“, sagte Wjatscheslaw Danilowitsch.

Im ersten Band analysieren belarussische Wissenschaftler die ursprüngliche Besiedelung von Belarus, Bildung von den ersten Protostaaten (Stammesfürstentümer), die ersten historischen Formen der belarussischen Staatlichkeit (Fürstentum Polozk und Turow, Kiewer Rus, Großfürstentum Litauen, Rzeczpospolita). Man veranschaulichte die Besonderheiten der Stellung der belarussischen Territorien im Großfürstentum Litauen und Rzeczpospolita, Kampf der politischen Elite des belarussischen Volkes um die staatliche Souveränität in den 16./18. Jahrhunderten. Zweiter Band widmet sich der Zeit, als belarussische Territorien Teil des russischen Kaiserreiches (Ende des 18 Jh./Anfang des 20. Jh.) waren. Im dritten Buch wird die Geschichte der belarussischen Staatlichkeit 1917-1939, im vierten während des Zweiten Weltkrieges und des Großen Vaterländischen Krieges und Nachkriegszeit gezeigt. Der 5. Band berichtet über die Entwicklung seit 1954 bis Gegenwart.

Internationaler Kongress der Geschichtsforscher von Belarus wird am 17./18. Oktober in Minsk durchgeführt. Während des Kongresses werden Forschungen in belarussischer Archäologie, Geschichte der belarussischen Staatlichkeit sowie Weltgeschichte besprochen. Zu weiteren Themen werden belarussische Territorien im Mittelalter, in der Neuzeit und der neuesten Zeit, Belarus in Kriegen und Militärkonflikten. An der Konferenz nehmen die Vertreter der Akademie der Wissenschaften und Hochschullehrer von Belarus und aus dem Ausland, Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben teil. Die Veranstalter des Kongresses sind die Abteilung für humanitäre Wissenschaften und Künste der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus und das Institut für Geschichte der Nationalen Akademie der Wissenschaften.

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