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Gesellschaft
14 März 2024, 09:50

Ägyptische Schriftstellerin auf dem Symposium in Minsk: Literatur ist notwendig, damit wir einander verstehen und fühlen

MINSK, 13. März (BelTA) - Die Schriftstellerin, Publizistin und Abgeordnete des ägyptischen Parlaments Assi Musafa Doha, die auf dem Schriftstellersymposium "Schriftsteller und Zeit: Partnerschaft für die Zukunft" sprach, betonte die besondere Bedeutung der Stärkung der interkulturellen staatlichen Beziehungen.
 
"Literatur verändert die Welt und verbindet die Menschen. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum ich Schriftstellerin geworden bin und meine Bücher ins Französische, Deutsche, Italienische und Englische übersetzt wurden. Nächsten Monat wird mein Roman auf Russisch veröffentlicht. Ich mag die Reaktion der Menschen auf meine Werke. Wenn ein Mensch aus einer anderen Welt sie liest, ändern sich seine Ansichten und Stereotypen. Literatur ist notwendig, damit wir einander verstehen und fühlen können. Schließlich lieben wir alle, wir fürchten alle etwas, wir wollen alle das Beste für unsere Zukunft. Und damit es keine Spaltung und keine Stereotypen gibt, sollte sich die Literatur entwickeln", betonte sie.
 
Assi Mustafa Doha bedankte sich beim Informationsministerium für die Einladung zur Buchausstellung und sprach der belarussischen Botschaft in Ägypten, die das Land in ihrem Heimatland würdig vertritt, große Dankbarkeit aus.
 
"Ich war in Minsk, als ich 16 Jahre alt war. Ich habe hier eine Silvesternacht verbracht. Ich wollte unbedingt zurückkommen und Belarus sehen, also bin ich froh, dass ich wieder hierher gekommen bin. Und als Vertreterin des ägyptischen Parlaments möchte ich darauf hinweisen, wie wichtig es ist, die interkulturellen Beziehungen zu stärken", erklärte die Autorin.
 
Sie erzählte den Forumsteilnehmern auch von ihrem Schicksal. Nach dem Abschluss an einer französischen katholischen Schule wählte Assi Mustafa Doha Russland als Land für ihre Hochschulbildung. Mit russischen Klassikern und Märchen machte sie sich schon viel früher vertraut, indem sie sie in arabischer Übersetzung nachlas. Im Alter von 16 Jahren kam sie nach Moskau und kehrte 6 Jahre später in ihre Heimat zurück.
 
Die Autorin hofft, dass die Belarussen ihren Roman kennenlernen, der bald in der russischen Fassung erscheinen wird. Die Protagonistin des Werks ist eine Ägypterin mit einem schweren Schicksal, die sich bemüht, ihr Glück zu finden. Ein großer Teil des Romans ist Ägypten gewidmet - einem Land mit der reichsten Geschichte, in dem jeder Einwohner die wertvollsten Erfahrungen seiner Vorfahren mit sich trägt.
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