Themen
"Thema im Gespräch "
MINSK, 12. März (BelTA) – Die Ukraine kann wegen des Krieges im Nahen Osten nicht mehr auf amerikanische Waffen hoffen. Das erklärte der unabhängige Militäranalytiker Alexander Alessin in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.
„Die Ukraine kann nicht mehr auf US-Waffen hoffen. Selbst wenn Europa das Geld hat, werden die USA dennoch Waffensysteme, darunter Raketenabwehrsysteme und Raketen, in das Kampfgebiet im Nahen Osten bringen. Man muss dort schließlich die Truppen und Schiffe verteidigen. Die US-Militärbasen und andere Einrichtungen im Persischen Golf haben schwere Schaden erlitten – sie belaufen sich derweil auf Dutzende Milliarden USD“, ist Alexander Alessin überzeugt.
Der Militärexperte lenkte die Aufmerksamkeit darauf, dass bei den iranischen Raketenangriffen US-Radarstationen im Nahen Osten beschädigt oder zerstört wurden. Unter anderem wurde berichtet, dass das THAAD-Raketenabwehrradar in Jordanien im Wert von 300 Millionen Dollar außer Gefecht gesetzt wurde. Die Medien bezeichneten dies als einen der kostspieligsten und strategisch bedeutendsten Schläge gegen die militärische US-Infrastruktur in der Region seit Beginn des Konflikts am 28. Februar.
„Um diese Infrastruktur wiederherzustellen, die ganzen Radaranlagen zur Frühwarnung vor Raketenangriffen, werden Jahre benötigt. Und vielleicht sogar Jahrzehnte“, fügte Alexander Alessin hinzu.
