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Gesellschaft
28 Oktober 2020, 11:37

Andrejtschenko: Es wird immer wieder versucht, den gesamtnationalen Dialog zum Scheitern zu bringen

MINSK, 28. Oktober (BelTA) – In der 4. Sitzung der Repräsentantenkammer der Nationalversammlung der 7. Legislaturperiode hat der Kammervorsitzende Wladimir Andrejtschenko erklärt, dass es heute immer wieder versucht wird, den gesamtnationalen Dialog zum Scheitern zu bringen.

„Wir werden uns in der nächsten Zeit mit wichtigen Aufgaben auseinandersetzen, die sich direkt auf die Vorbereitung der Allbelarussischen Volksversammlung beziehen. Diese Versammlung hat das Ziel, schicksalsträchtige Themen für Belarus zu diskutieren. Wir haben im Vorfeld dieses Treffens in allen Regionen des Landes öffentliche Diskussionen organisiert, daran nehmen immer mehr Belarussen teil. Sie repräsentieren alle sozialen Schichten, das sind Personen aus Wirtschaft und Industrie, Experten, öffentliche Personen und ganze Businessverbände. Gleichzeitig sehen wir, dass es immer wieder versucht wird, diesen gesamtnationalen Dialog zu vereiteln. Westliche Staaten und verantwortungslose belarussische Politiker rufen aus dem Exil zum Zusammenbruch der Wirtschaft auf, die Lage im Land wird eskaliert und die Straßenproteste radikalisiert“, stellte Wladimir Andrejtschenko fest.

Heute sehen sich staatliche Stellen, Institutionen, Beamte und einfache Staatsbürger einem harten psychologischen Druck ausgesetzt. Die Drahtzieher der Proteste haben mit der Jugend ein neues Opfer für ihre Manipulationen gefunden. Studenten und Schüler werden von ihnen zynisch als Mittel für die Umsetzung ihrer politischen Ambitionen verwendet. Was wichtig ist: Der Großteil der Bevölkerung bewahrt Ruhe und analysiert die Situation nüchtern. Dank einer ausgewogenen und verantwortungsvollen Haltung unserer Bürger und einem korrekten Vorgehen der Sicherheitskräfte haben die Internet-Provokateure keine Chance, das Land in Chaos und Anarchie zu stürzen. Die einheimischen Produktionsbetriebe arbeiten stabil, die Ergebnisse der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes weisen für die vergangenen 9 Monate gute Kennziffern auf.“

„Ungeachtet der Schwierigkeiten, die durch die globale Wirtschaftskrise und die Folgen der Coronapandemie verursacht wurden, konnten wir ein leichtes Wachstum gewährleisten, zumal das BIP in der ersten Jahreshälfte stark gesunken war. Heute liegt auf allen Entscheidungsträgern, auch auf den Parlamentariern, eine große Verantwortung für die Kontrolle über die sozialökonomische Lage in Belarus“, erklärte Andrejtschenko.

„Wir müssen das Ohr am Puls der Zeit haben und Bescheid wissen, was die Arbeitnehmer heute bewegt. Der Generalstreik scheiterte, weil die Menschen verstehen, dass seine Folgen in erster Linie sie persönlich hart treffen werden. Und wir müssen sie mit Wort und Tat unterstützen“, sagte der Parlamentssprecher.

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