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Gesellschaft
17 Januar 2022, 14:23

Andrejtschenko: Menschen treten für Bewahrung des belarussischen Modells der Staatlichkeit ein

POLOZK, 17. Januar (BelTA) – Die Rhetorik der Treffen in Betrieben und Organisationen ist geprägt vom Wunsch nach der Bewahrung des belarussischen Modells der Staatlichkeit. Das sagte der Vorsitzende der Repräsentantenkammer Wladimir Andrejtschenko heute vor Journalisten in Polozk.

Andrejtschenko besuchte die Polozker Glasfaser-Fabrik und nahm an einer Diskussion über die Änderungen und Ergänzungen der Verfassung teil. „Solche Debatten werden heute sehr intensiv geführt. Wir haben gar nicht damit gerechnet, dass die Menschen ein derart hohes Interesse dafür zeigen würden. Sie lassen sich über die Änderungen des Grundgesetzes informieren und äußern ihre Meinungen, ja auch mitunter ihre Zweifel zu bestimmten Artikeln oder einzelnen Formulierungen. Meine Erfahrung aus solchen Treffen und Gesprächen mit den Menschen ist, dass sie die Bewahrung des belarussischen Modells der Staatlichkeit als besonders wichtig einstufen. Sie brauchen keine radikalen Veränderungen und treten für Belarus als einen Sozialstaat ein. Das wollen sie in der Verfassung klar ausformuliert sehen. Belarussen zeigen keine Verbraucher-Haltung und unterstützen die Idee, dass jeder seinen eigenen Beitrag zur Entwicklung des Landes leisten sollte“, so Wladimir Andrejtschenko.

Ein weiteres Thema, das niemanden kalt lässt, ist die Bewahrung der historischen Erinnerung und der Wahrheit. Insgesamt findet dieser Punkt eine positive Resonanz bei den Menschen. „Hier in Polozk konnte man das sehr zu spüren bekommen. Auf diesem Boden war in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges die Partisanenbewegung besonders stark. Hier wird der Opfer der Operation Winterzauber gedacht. Hier nimmt auch die belarussische Staatlichkeit ihren Ursprung. Aus diesem Grund schlagen die Menschen vor, dass man es in der Verfassung verankern sollte, dass jeder Belarusse die Geschichte seines Landes kennen, ehren und schützen sollte. Wir haben ein reiches kulturelles und historisches Erbe, das der Entwicklung des Landes und der Konsolidierung der Gesellschaft dienen sollte“, fügte der Parlamentssprecher hinzu.

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