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06 Mai 2024, 19:09

Anfimow: Man darf nicht zulassen, dass die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges je nach politischer Konjunktur neu geschrieben wird

MINSK, 6. Mai (BelTA) - Am Vorabend des 79. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg legten die Mitglieder des Rates der Ständigen Bevollmächtigten der GUS-Mitgliedsstaaten bei den statutarischen und anderen Organen der Gemeinschaft und die Führung des GUS-Exekutivkomitees Blumen in der Allee der Freundschaft im Museums- und Parkkomplex "Pobeda" in Minsk nieder.

Wie der erste stellvertretende Generalsekretär der GUS, Leonid Anfimow, erinnerte daran, dass die Allee der Freundschaft in Minsk von den Ständigen Bevollmächtigten der GUS angelegt wurde. "Sie unterstreicht die Tatsache, dass es einen gemeinsamen Sieg aller Brudervölker der Sowjetunion gegeben hat. Ein erkämpfter Sieg, auf dessen Altar 27 Millionen Sowjetbürger ihr Leben ließen. Es gibt keine einzige Familie in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion und heute der GUS, die nicht von den unheilvollen und brennenden Flammen des Krieges berührt worden wäre. Wir alle haben uns gemeinsam erhoben, um unser Vaterland zu verteidigen - und wir haben standgehalten und den großen Sieg errungen, dessen Erinnerung wir in unseren Herzen tragen", sagte er. 

Leonid Anfimow stellte fest, dass einige Länder beginnen, den Tag des Sieges zugunsten der politischen Konjunktur zu streichen. "In der Ukraine wurde der 9. Mai als Tag des Sieges abgeschafft. Als ob das ukrainische Volk nicht am gemeinsamen Befreiungskampf des sowjetischen Volkes gegen die deutschen Invasoren teilgenommen hätte. Denkmäler werden zerstört, es gibt einen offenen Kampf mit den Toten, mit den Menschen, die nicht nur den Völkern der Sowjetunion, sondern auch anderen Ländern Freiheit und Unabhängigkeit gebracht haben. Sie haben ja ganz Europa befreit. - Deshalb müssen wir natürlich alle Anstrengungen unternehmen, um dieses historische Erbe an die jungen Generationen weiterzugeben, damit sie wissen, dass ihnen dieser Sieg und dieses Leben von ihren Urgroßvätern geschenkt wurde.
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