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26 Dezember 2022, 14:46

Ante Jozic: Belarus kann wieder zum Zentrum für Friedensverhandlungen in der Ukraine-Krise werden

Foto: STV
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MINSK, 26. Dezember (BelTA) – Belarus kann wieder zu einem Zentrum für Verhandlungen werden und so zum Frieden in der Ukraine beitragen. Das sagte Erzbischof Ante Jozic, der apostolische Nuntius in der Republik Belarus, in einem TV-Interview.

„In diesem Jahr haben wir das 30-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen dem Vatikan, dem Heiligen Stuhl und Belarus gefeiert. Wir sind dabei, gute Beziehungen aufzubauen. Der Vatikan baut diese Beziehungen durch verschiedene Projekte weiter aus. Auf der anderen Seite finden wir auch positive Antworten auf verschiedene Fragen. Als Vertreter des Vatikans kann ich sagen, dass ich bisher immer ein offenes Herz, Hilfe, Unterstützung und gegenseitiges Verständnis in allen Bereichen erfahren habe“, sagte Ante Jozic.

Auf die Frage nach gemeinsamen Projekten zwischen Belarus und dem Vatikan antwortete der apostolische Nuntius, dass im nächsten Jahr die Ikone der Gottesmutter von Budslaw ihren 25. Jahrestag der Krönung feiert und aus diesem Anlass mehrere Treffen und Besuche geplant sind. Darüber hinaus finden verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt.

Belarus hat sich zu Beginn der militärischen Sonderoperation in der Ukraine als eine Dialogplattform angeboten. Darauf wurde Jozic während des Interviews angesprochen. Ante Jozic glaubt, dass in Belarus neue Friedensgespräche stattfinden könnten. Der Apostolische Nuntius betonte jedoch, dass auch der Vatikan bereit sei, zum Frieden in der Ukraine beizutragen. „Ich bin zuversichtlich, dass Minsk wieder zu einem Zentrum für Verhandlungen werden kann. Ich gehe davon aus, dass es solche Bewegungen auf hohem Niveau gibt. Ich möchte betonen, dass sowohl Belarus als auch der Vatikan und alle, die eine Plattform werden wollen, offen sein sollten“, resümierte Jozic.

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