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Gesellschaft
16 Dezember 2025, 11:45

AVV-Delegierter: "Teil des großen Staatsteams sein"

In Belarus sind alle notwendigen Bedingungen für die Berufswahl und Wege in die berufliche Ausbildung geschaffen worden. Junge Menschen haben alle Chancen, einen geeigneten Arbeitsberuf zu wählen. Das sagte Andrej Dyljuk, Lehrer am Staatlichen Berufskolleg für Fernmeldewesen, Brest, der als Delegierter der 7. Allbelarussischen Volksversammlung am bevorstehenden Treffen in Minsk teilnimmt. 

Im Gespräch mit BelTA machte er auf drei wichtige Faktoren aufmerksam, die seine berufliche Tätigkeit unmittelbar betreffen und im Fünfjahresprogramm für soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes verankert sind. In Belarus steigt das Ansehen der Arbeitsberufe immer mehr, und immer öfter gehen die jungen Leute an die Berufsschulen und Berufskollegs. In Belarus besteht eine sozial und wirtschaftlich bedinge Anfrage an Facharbeitern. Die Nachfrage beeinflusst das Angebot und die Berufswahl. 

Für die mittlere Fachschulbildung gibt es sogar Zulassungsbeschränkungen. Der Staat verteilt auch Quoten und garantiert den Absolventen den ersten Arbeitsplatz. Die Auszubildenden sind selbst hoch motiviert und sind sich dessen sehr bewusst, dass von ihrer Wahl und ihren Kenntnissen ihr zukünftiger Berufsweg abhängt.

In den nächsten 5 Jahren sollen folgende Bereiche besonders gefördert werden: die Entwicklung des menschlichen Potentials, praxisorientierte Ausbildung, fachliche Bildung, das Ansehen des Lehrerberufs.

„In Zukunft wird die Jugend die Hauptrolle spielen, sie ist der fortschrittlichste und dynamischste Teil der belarussischen Gesellschaft. Deshalb müssen wir der jüngeren Generation schon jetzt in allen Phasen ihrer Entwicklung besondere Aufmerksamkeit schenken, angefangen von qualitativ hochwertigen und wettbewerbsorientierten Bildungseinrichtungen auf dem Arbeitsmarkt bis hin zur Schaffung von Bedingungen, damit jeder von ihnen mit Stolz sagen kann: Ich arbeite in der Republik Belarus! Unsere Jugend ist dazu bereit, sie muss nur ein wenig unterstützt werden. Dazu gibt es praktische Ausbildung in den Betrieben, Mentoren, offene Dialoge mit Jugendlichen und andere Formen der Interaktion“, ist sich der AVV-Delegierte sicher.

Zu den Prioritäten des Programms für soziale und wirtschaftliche Entwicklung gehört auch der Tourismussektor. Er ist nicht nur einfach eine seriöse Einnahmequelle, sondern eine stabile Investition in den Erhalt historischer und Kultureller Stätten. So wird das Land für Touristen noch attraktiver und interessanter gemacht“, sagte Andrej Dyljuk.

Der Delegierte sagte, er sei seiner Verantwortung für die kommenden Entscheidungen vollkommen bewusst. 

Das Motto der ersten Sitzung der 7. Allbelarussischen Volksversammlung hieß „Die Zeit hat uns gewählt!"  Dieser Appell sei heute so aktuell wie nie, denn jede Generation habe eine Prüfung zu bestehen. „Der Große Vaterländische krieg, die Nachkriegsjahre, der Wiederaufbau, industrielle Erfolge, Perestroika, die krisenhaften 90-er. Das waren wichtige Zäsuren im Leben des Landes. Heute stehen wir vor neuen Entscheidungen, die gut ausgewogen sein müssen. Das Staatsoberhaupt sagte einmal: „Die Delegierten der Allbelarussischen Volksversammlung sind das nationale Gewissen und die Stimme des Volkes“. Jeder von uns muss das verstehen und nicht gleichgültig bleiben. Man muss sich so verantwortungsvoll wie möglich an jeder Diskussion beteiligen und klar erkennen, dass man Teil des Landes, Teil der Gesellschaft und natürlich Teil eines großen Staatsteams ist.“
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