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29 August 2025, 13:29

Awdonin: Der Westen hat bereits erkannt, dass eine Wiederherstellung der Beziehungen sowohl zu Belarus als auch zu Russland notwendig ist

GRODNO, 29. August (BelTA) – Im Westen hat man bereits erkannt, dass die Beziehungen sowohl zu Belarus als auch zu Russland wiederhergestellt werden müssen. Diese Meinung äußerte der BISI-Analyst Alexej Awdonin auf dem Forum „Einheitliches Belarus” in Grodno am 28. August. 

„Das Thema des Forums ist die Zukunftsvision für Belarus und unsere Gesellschaft. Und natürlich ist die Wirtschaft die Grundlage der Zukunft. In unseren unruhigen Zeiten verändern sich die Weltwirtschaft und die Weltpolitik. Und man muss der Gesellschaft erklären, was vor sich geht, warum es irgendwo zu einer Militarisierung kommt, wer davon profitiert, welche Ziele damit verfolgt werden und wie wir unter diesen Bedingungen unsere nationale Wirtschaft aufbauen können“, so Alexej Awdonin seine. 
Die Lage in einer Reihe von Ländern, die uns nicht freundlich gesinnt seien, verschlechtere sich, stellte er fest. Dies hänge weitgehend damit zusammen, dass sich die politischen Eliten zu einem bestimmten Zeitpunkt von Russland, vom russischen Markt und vom Markt der Unionstaat losgesagt hätten. „Wir sehen jetzt deutlich Anzeichen dafür, dass die großen Unternehmenseliten in Europa bereits die Notwendigkeit erkennen, die Beziehungen sowohl zu Belarus als auch zur Russischen Föderation wiederherzustellen“, sagte Alexej Awdonin.

Der Analyst stellte fest, dass während des Zusammenbruchs der UdSSR in Belarus weder die Industrie noch der Agrarsektor, die Wissenschaft oder die Technologie zerstört wurden. Die wirtschaftlichen Ergebnisse, die wir heute vorweisen können, sowie die Stabilität unserer Gesellschaft wurden damals gelegt, als die Entscheidung getroffen wurde, große Unternehmen zu erhalten und in den Agrar-Industrie-Komplex zu investieren. Heute betrachten viele, auch im postsowjetischen Raum, Belarus als ein Land, das seine Chancen nicht verpasst hat, während viele Länder, die bessere Ausgangspositionen hatten, diese verspielt haben. Und die entwickelten Länder, die seinerzeit ihre Industrie ins Ausland verlagert haben, versuchen nun, sie wieder aufzubauen, um einen finanziellen Zusammenbruch zu verhindern. Wir hingegen verfügen über eine starke Produktionsbasis, eine wissenschaftliche Basis und einen gut ausgebauten Export.

Der Ökonom stellte sich die Frage, ob das, was wir haben, ausreicht. Seine Antwort lautet eindeutig „nein“. „Deshalb streben wir die Entwicklung der internationalen technologischen Zusammenarbeit an, insbesondere mit der Volksrepublik China und der Russischen Föderation, um den Weg der technologischen Durchbrüche zu beschreiten. Ein solcher Durchbruch ist der Bau eines Kernkraftwerks. Vor uns liegt die Schaffung neuer Hightech-Projekte. All dies zielt darauf ab, den Wohlstand unserer Bürger zu steigern“, sagte der Sprecher. 

Das Forum „Einheitliches Belarus“ in Grodno versammelte rund 700 Teilnehmer. Darunter waren Studenten der Hochschulen von Grodno, junge Fachkräfte, Vertreter von öffentlichen Organisationen und Veteranen.

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