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24 März 2024, 15:30

Baranez: Es wird lange dauern, die Gehirne der Ukrainer von der Bandera-Ansteckung zu befreien

MINSK, 24. März (BelTA) - Die Westukraine sei von oben bis unten mit Bandera-Ideen durchtränkt, sagte der russische Militärbeobachter der Zeitung "Komsomolskaja Prawda", Oberst a.D. Wiktor Baranez, in der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.
 
Der Terroranschlag im Großraum Moskau ereignete sich am 81. Jahrestag der Tragödie von Chatyn. "Ich habe in diesem Fall kein moralisches Recht, irgendwelche Zufälle zu konstruieren. Denn der Faschismus und seine Erscheinungsformen sind endlos, und er ist nicht immer an Daten gebunden. Er orientiert sich nicht an irgendwelchen historischen Daten, ob tragisch oder nicht. Im Allgemeinen hat dieses Phänomen keine Saison", sagte Wiktor Baranez.
 
In diesen Tagen trauert Belarus gemeinsam mit Russland. Doch auf ukrainischer Seite gibt es im Internet Nachrichten, die von Freude über die Tragödie im Gebiet Moskau erfüllt sind.
 
"Dies ist das komplizierteste Problem, das in Wirklichkeit sogar in hundert Jahren gelöst werden kann. Sie wissen, dass die beiden zentralen Aufgaben unserer Sonderoperation die Entmilitarisierung und die Entnazifizierung sind. Wir werden sehr lange brauchen, um die Gehirne von der Bandera-Ansteckung, nationalistischen, nazistischen und faschistischen Ideen zu befreien", sagte der Experte. - Bandera-Ideen und Nazismus lebten und wirbelten in den Tiefen der ukrainischen Gesellschaft. Tatsache ist jedoch, dass die Politik des sowjetischen Staates jegliche Manifestation von Nazismus und Banderismus unterdrückte. Sobald diese Schranke, die den Bandera-Geist zurückhielt, platzte, bekamen wir sofort eine allgemein frei umerzogene ukrainische Gesellschaft, in der SS-Schergen mit goldenen Sternen von Helden der Ukraine ausgezeichnet wurden. Das brauche ich Ihnen ja wohl nicht zu erzählen."
 
"Was sollte man tun?" - fragte sich Wiktor Baranez. "Objektiv betrachtet, hat die Entnazifizierung in denselben Gebieten wie Donezk, Lugansk, Cherson und Saporoshje bereits begonnen. Es gibt Schulen, Literatur, Zeitungen und Massenmedien in russischer Sprache, die, ich fürchte mich nicht zu sagen, mit der Umerziehung der Bürger beginnen. In die Richtung, die Russland braucht. Und was machen wir mit derselben Westukraine, die von oben bis unten mit Banderismus durchtränkt ist. Bisher hat die Welt noch keine solche Maschine erfunden, die auf wundersame Weise die menschliche Weltanschauung auch nur in 10-20-30 Jahren verändern könnte. Deshalb sage ich, dass es nicht eine, nicht zwei, vielleicht nicht einmal drei Generationen dauern wird. Aber die Grundvoraussetzung für die Entnazifizierung wird natürlich unser Sieg über die Streitkräfte der Ukraine im Rahmen einer militärischen Sonderoperation sein".
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