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29 April 2021, 10:56

Belarus bedroht niemanden und will seine Unabhängigkeit bewahren

Archivfoto
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MINSK, 29. April (BelTA) – Belarus bedroht niemanden, sein einziges Bestreben ist es, die Unabhängigkeit zu bewahren. Das erklärte der Vorsitzende der Repräsentantenkammer, Wladimir Andrejtschenko, während der parlamentarischen Anhörungen zum Thema „Territoriale Integrität und Volkseinheit von Belarus. Historisch-rechtliche Aspekte der Wiedervereinigung der westlichbelarussischen Territorien innerhalb der BSSR“, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Gute Nachbarschaft, Gastfreundschaft, das Streben nach einem Leben in Frieden – all diese Eigenschaften des belarussischen Volkes verkörpern sich in der friedliebenden und multivektoralen Außenpolitik des Staates. Wir bedrohen niemanden, wir haben keine territorialen Ansprüche. Unser einziges Bestreben ist es, die Unabhängigkeit von Belarus zu bewahren, das Land sowohl für unsere Bürger als auch für alle, die mit offenem Herzen und Bereitschaft zur Zusammenarbeit zu uns kommen, komfortabel und gemütlich zu machen. Und niemand, außer den Belarussen selbst, wird es tun“, sagte Wladimir Andrejtschenko.

Ihm zufolge brauchen wir heute mehr denn je öffentliche Solidarität, die Einheit von Regierung und Volk, echten Patriotismus und ein Gefühl des Stolzes auf die Geschichte und die Errungenschaften des Landes. Dies ist die Garantie für die Zukunft von Belarus. „Wir müssen ein positives Bild der nationalen Geschichte kultivieren, sie zu einem wirklichen Gut jeder belarussischen Familie, jedes Belarussen machen. Die Aufgabe ist riesig und durch die Bemühungen des Staates allein kaum zu lösen. Es ist notwendig, alle Strukturen der Zivilgesellschaft einzubeziehen, informelle Wege zu finden, um die Verbindung zwischen den Generationen aufrechtzuerhalten und historische Erfahrungen weiterzugeben. Und hier gibt es ein riesiges Aktionsfeld für die Parlamentarier, die helfen können, verschiedene Bürgerinitiativen in reale Aktionen zum Nutzen von Belarus umzuwandeln“, sagte der Sprecher.

Wladimir Andrejtschenko betonte, dass die im Lande stattfindenden Veranstaltungen im Rahmen des Jahres der Volkseinheit und des 80. Jahrestages des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges dazu reichlich Gelegenheit bieten. „Es ist ganz offensichtlich, dass es notwendig ist, eine objektive nationale Geschichtspolitik zu gestalten, deren Wertekern die Idee der Vereinigung und Schöpfung ist. Ich bin überzeugt, dass unsere parlamentarischen Anhörungen einer der konkreten Schritte zur Lösung dieser Aufgabe sein werden“, resümierte er.

Während der parlamentarischen Anhörungen werden internationale und geopolitische Folgen der Wiedervereinigung des belarussischen Volkes, die Geschichte und die Modernität der belarussisch-polnischen Beziehungen, die Wege der legislativen Verankerung der staatlichen Tätigkeit zur Erhaltung des historischen Erbes und andere Fragen besprochen.

Unter den Teilnehmern sind Vertreter des Justizministeriums, der Verwaltungsakademie beim Präsidenten der Republik Belarus, der Nationalen Akademie der Wissenschaften, des Belarussischen Instituts für Strategische Forschungen, des Belarussischen Forschungsinstituts für Dokumentenkunde und Archivwesen sowie der Wissenschaftsorganisationen und Hochschulbildungseinrichtungen.

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