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29 November 2021, 13:33

Belarus ermittelt wegen des Todes eines Flüchtlings an der belarussisch-litauischen Grenze

MINSK, 29. November (BelTA) – Die Leiche eines Migranten wurde im Kreis Schtschutschin gefunden. Die Ermittler sind vor Ort und klären die Umstände des Vorfalls auf.

Am 28. November hat eine Grenzschutzeinheit die Leiche eines Flüchtlings im Wald von Iwatsche, einem Dorf im Bezirk Schtschutschyn, gefunden. Sie lag 20 Meter von der Staatsgrenze zwischen Belarus und Litauen entfernt. Die Körperverletzungen lassen auf Gewaltanwendung schließen.

Ein Ermittlerteam befindet sich am Tatort. Die Spezialisten untersuchten den Tatort und stellten ein Spurenbild fest. Alles weist darauf hin, dass die Leiche vom benachbarten litauischen auf das auf das belarussische Territorium geschleppt wurde.

Am Tatort wurden Kleidungsstücke und andere Gegenstände beschlagnahmt, darunter auch Lebensmittel mit litauischer Markierung auf der Packung. Das deutet darauf hin, dass sich der Flüchtling am Vortag im Hoheitsgebiet des Nachbarstaates aufgehalten hatte. Es wurden keine Dokumente gefunden, die die Identität des Mannes nachweisen könnten.

Belarus hat eine gerichtsmedizinische Untersuchung eingeleitet, um die Todesursache des Mannes zu untersuchen. Alle Umstände des Vorfalls werden vom Ermittlungskomitee Grodno festgestellt.

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