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02 November 2022, 17:16

"Belarus ist eine wertvolle Ressource": Tertel über westliche Angriffe auf Belarus

NOWOPOLOZK, 2. November (BelTA) - Westliche Sanktionen, Informationskriege und die Destabilisierung des Landes von innen sind die modernen Bedrohungen, mit denen Belarus in den letzten Jahren konfrontiert wird. Wie geht man mit ihnen um und wie vermeidet man es, zum Opfer zerstörerischer Kräfte zu werden – darüber erzählte der Vorsitzende des Komitees für Staatssicherheit Iwan Tertel den Mitarbeitern der Ölraffinerie „Naftan“ in Nowopolozk.

Der KGB-Chef erklärte, der Westen versuche, die belarussische Wirtschaft zu ruinieren und unsere Unternehmen aus dem Weltwirtschaftsmarkt herauszudrängen, um Konkurrenten loszuwerden. „Die Republik Belarus ist eine wertvolle Ressource, es gibt hier viel zu teilen, es gibt Unternehmen wie Naftan und Polimir. Unsere geostrategische Lage in der Mitte Europas und die Versuche, unsere Bündnisbeziehungen zu Russland zu ändern, sind auch der Hauptgrund für die aktuellen Ereignisse in der Region. Der Politik unseres Staatsoberhauptes verdanken wir es, dass unser Land Frieden bewahrt und unabhängig bleibt. Wir sehen, dass in einigen Nachbarstaaten das nicht gelungen ist. Und das hat einen sehr hohen Preis“, sagte Iwan Tertel.

Im Jahr 2020 haben einige Mitarbeiter der Ölraffinerie Naftan mit ausländischen Geheimdiensten kollaboriert. Sie haben Informationen darüber, wie Naftan unter Sanktionsdruck Rohstoffe aufkauft und Ölprodukte absetzt, an diese Geheimstrukturen weitergegeben. Der KGB-Chef forderte das führende Unternehmen der belarussischen Erdölindustrie auf, die Bildung destruktiver Zellen im Unternehmen zu verhindern, zumal sich Versuche der Destabilisierung und Störung des Arbeitsprozesses wiederholen werden.

Er wies auch darauf hin, wie wichtig es ist, junge Menschen davor zu bewahren, in den Informationskrieg hineingezogen zu werden, und ihnen beizubringen, mit den Angriffen in sozialen Netzwerken und Messengern kritisch umzugehen.

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