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Gesellschaft
08 April 2021, 16:53

Belarus tritt gegen Neuschreibung der Geschichte und Verherrlichung des Nazismus ein

MINSK, 8. April (BelTA) – Wir dürfen keine Neuschreibung der Geschichte und keine Verherrlichung des Nazismus zulassen. Das erklärte Leiter der Präsidialverwaltung Igor Sergejenko in der Berichtskonferenz der Belarussischen Veteranen-Vereinigung.

Die patriotische Erziehung der Jugend gehört zu den zentralen Aufgaben der Veteranen, sagte Sergejenko. „Wir dürfen keine Neuschreibung der Geschichte und keine Verherrlichung des Nazismus zulassen. Unsere Väter und Großväter hätten nie gedacht, dass wir im Jahr 2021 Gesetze verabschieden müssen, um der Rehabilitation von Nazismus entgegenzuwirken. Aber die Realität ist so: Wir müssen der Jugend die ganze Wahrheit über den Krieg und über den Beitrag des sowjetischen Volkes zum Sieg über Hitlerfaschismus erzählen. Das ist sehr aktuell für die heutigen Offiziere, die nach dem Abschluss der Militärakademie Erziehungsaufgaben in der Armee übernehmen werden.“

Die patriotische Erziehung beginnt mit dem Engagement bei Denkmalpflege und Kriegsgräberfürsorge, bei der Suche nach vermissten Soldaten und unbekannten Bestattungsstätten. Die Veteranen treten dabei als Experten auf. Ihre Erinnerungen und Erfahrungen sind sehr gefragt, wenn Dokumentarfilme gemacht oder soziale Projekte umgesetzt werden.

Veteranen-Vereine sind eine der wichtigen Stützen der Staatsmacht in Belarus. Veteranen sind Mitglieder der Allbelarussischen Volksversammlung, nehmen an den Diskussionen zur Verfassungsreform und an Dialogplattformen teil. Die lokalen Veteranenverbände arbeiten eng mit staatlichen Stellen zusammen. Der Staat kann auf ihre Weisheit und ihre Lebenserfahrung zählen.

Die Veteranen haben das Recht darauf, ihre Meinung laut und öffentlich zu sagen. Sie haben schließlich die Nachkriegswirtschaft aufgebaut, die Verteidigungsfähigkeit von Belarus gestärkt und endlich einem souveränen Staat auf die Beine geholfen. In politisch turbulenten Zeiten sind das Wissen und die Lebenserfahrungen der Veteranen sehr gefragt. Sie erziehen unsere Jugend zu wahren Patrioten. Sie sind es, die voller Energie und Ideen sind. Sie unterstützen den Staat in vielen Fragen: von der Jugendarbeit bis zur Lösung sozialer und wirtschaftlicher Fragen.

Der Staat wird seinerseits alles Mögliche für ein komfortables Leben von Veteranen tun. Medizinische Versorgung und menschenwürdiges Leben im hohen Alter gehören zu den wichtigsten Aufgaben des Staates. Kein Kriegsveteran, kein Veteran des Krieges in Afghanistan darf von sozialen Stellen vergessen werden. Daran wird auch die Verwaltung des Präsidenten arbeiten, versprach Sergejenko.

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