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Belarus und China bereiten Abkommen über Anerkennung von Ausbildungsdokumenten vor

Gesellschaft 13.03.2019 | 16:28
Igor Karpenko
Igor Karpenko

MINSK, 13. März (BelTA) – Belarus und China bereiten das zwischenstaatliche Abkommen über die Anerkennung von Dokumenten über Ausbildung, Studium und wissenschaftlichen Grad vor. Das sagte der belarussische Bildungsminister, Igor Karpenko, heute beim Treffen mit chinesischen Bürgern, die an belarussischen Bildungseinrichtungen studieren und hohe Errungenschaften im Studium, in der wissenschaftlichen Forschungsarbeit und Öffentlichkeitsarbeit aufzeigen, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Der Bildungsminister ist überzeugt, das Dokument werde zur Ankurbelung von Kontakten im Bildungsbereich zwischen Belarus und China beitragen. Das derzeitige Jahr sei zum Jahr der belarussischen Bildung in China erklärt worden. „Im Rahmen des Jahres der belarussischen Bildung sind Jugend- und Studentenaustausche, Präsentationen der Bildungsmöglichkeiten von Belarus und China, Foren, Festivals, Konferenzen, Seminare über Kultur und Geschichte von Belarus und China, Sommerschulen für Studenten und Schüler, andere Veranstaltungen geplant, die die gegenseitige Anerkennung der Bildungssysteme und die Ankurbelung der Zusammenarbeit fördern“, bemerkte er.

Es wird das Projekt „Bildungskarte von Belarus“ umgesetzt. Es stellt das Programm des Bildungstourismus dar, im dessen Rahmen Informationsreisen für Bürger, Beratungsunternehmen und Fachmedien Chinas in Bildungseinrichtungen in Belarus durchgeführt werden.

Igor Karpenko wies darauf hin, dass fast Tausend belarussische Bürger im Rahmen verschiedener Programme in China ausgebildet werden, darunter auf Kosten von mehr als 200 Zuschüssen der chinesischen Seite. Darüber hinaus steigt die Zahl von Belarussen, die in China studieren, jährlich um etwa 100 Personen. Der Studentenaustausch zwischen belarussischen und chinesischen Universitäten entwickelt sich ständig. Dozenten von Hochschulen aus beiden Ländern tauschen Erfahrungen aus und nehmen an Praktika und Forschungsarbeiten teil.

Das Bildungsministerium hat eine Strategie für die Entwicklung des Studiums- und Unterrichtssystems der chinesischen Sprache in Belarus für 2017-2020 entwickelt, die eine breite Palette von Aktivitäten umfasst, die Bedürfnissen von Fachleuten sichern lassen, die in der Lage sind, die chinesische Sprache in beruflichen Aktivitäten zu nutzen.

In Belarus wird Chinesisch als Lehrfach in 25 allgemeinen Mittelschulen und als Wahlfach in 7 allgemeinen Mittelschulen unterrichtet. Außerdem wird Chinesisch an 14 Hochschulen studiert.

Während der Veranstaltung, die unter Teilnahme des Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters Chinas in Belarus, Cui Qiming, stattfand, überreichte der Bildungsminister chinesischen Studenten Dankschriften für ein aktives öffentliches Leben und Erfolge im Studium.

Für die Teilnehmer des Treffens wurde das Kulturprogramm mit Ausstellungen vorbereitet.

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