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23 September 2021, 19:49

Belarus und Iran sind am Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen Sport und Tourismus interessiert

Foto: Ministerium für Sport u Tourismus
Foto: Ministerium für Sport u Tourismus

MINSK, 23. September (BelTA) – Belarus und Iran sind an einer Zusammenarbeit in den Bereichen Sport und Tourismus interessiert. Das geht aus einer Pressemitteilung des Ministeriums für Sport und Tourismus hervor.

Der Minister für Sport und Tourismus Sergej Kowaltschuk hat sich mit dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Republik Iran in Belarus, Saeed Yari, getroffen. Beide Seiten haben sich darauf geeinigt, die Zusammenarbeit in den Bereichen Sport und Tourismus fortzusetzen, da das Potenzial der beiden Länder in diesen Bereichen recht groß ist.

Im Oktober 2019 hat das belarussische Sportministerium und das iranische Ministerium für Sport und Jugend eine Absichtserklärung im Bereich Fitness und Breitensport unterzeichnet. Aufgrund der Pandemie wurden die Kontakte jedoch abgebrochen. Sergej Kowaltschuk äußerte die Hoffnung, dass sich die Situation ändern und das Leben wieder in die richtige Bahn kommen wird. „Wir dürfen keine Zeit verlieren, sondern müssen die Arbeit zwischen den Ministerien, Verbänden und Sportlern ausbauen und die Gesetzgebung anpassen. Belarus ist dazu bereit“, sagte er.

Es wurden Fragen besprochen, die sich auf den Bereich Bildung beziehen. Die Belarussische Hochschule für Körperkultur bildet Fachleute für Sport und Tourismus aus. Belarus hat sich bereit erklärt, bei der Ausbildung von Führungskräften in diesem Bereich zu helfen. Die Arbeit in dieser Richtung ist bereits im Gange - sechs Studenten aus dem Iran studieren an der Hochschule.

Die Zusammenarbeit im Bereich Tourismus ist nicht systematisch. Heute haben sich jedoch neue Möglichkeiten ergeben, insbesondere im Bereich des Agrar- und Ökotourismus. „Dank unserer Natur und einer gut ausgebauten Infrastruktur können wir nach COVID-19 viel anbieten: Erholung, Kur und Genesung“, sagte Sergej Kowaltschuk.

Die beiden Länder haben Weichen für das weitere Zusammenwirken gestellt. Die beiden Seiten sollten sich um die Umsetzung des Memorandums bemühen und neue Richtungen der gemeinsamen Arbeit ausarbeiten.

Im Gegenzug erklärte sich die iranische Seite bereit, den Erfahrungsaustausch im Bereich der Sporterziehung mit Hilfe von Webinaren und anderen Formen der Interaktion fortzusetzen, und bot auch an, die Praxis der Freundschaftsspiele im Sport fortzusetzen.

Es wurde eine Einigung getroffen, eine Arbeitsgruppe für Sport einzurichten und die Bestimmungen des Memorandums umzusetzen.

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