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Gesellschaft
01 März 2021, 10:43

Belarus und Russland haben gemeinsam gegen Gegner im Medienraum vorzugehen

MINSK, 1. März (BelTA) – Belarus und Russland sollten gemeinsam gegen ihre Gegner im Informationsraum vorgehen. Diese Meinung äußerte Analytiker des Belarussischen Instituts für Strategische Studien Aleksej Awdonin im „Klub der Redakteure“ bei „Belarus 1.“

„Es ist klar, dass die Konfrontation vor allem im Informationsraum stattfindet. Denn kein Staat würde heute zu Waffen oder Gewalt als letztes Mittel greifen. Die Hauptaufgabe unserer Gegner besteht darin, über zahlreiche Informationskanäle das Bewusstsein der Menschen zu kontrollieren“, sagte Alexej Awdonin.

Nach seinen Angaben setzen die NATO-Staaten heute eine Strategie um, die bereits Mitte des 20. Jahrhunderts gegen die Sowjetunion entwickelt wurde. Ihre Methoden und Formen haben sich verändert, das Ziel aber bleibt dasselbe - die Untergrabung des öffentlichen Vertrauens in den Staat, die Diskreditierung der Staatsmacht, die Intensivierung und die Kontrolle der Straßenproteste.

„Wir haben das auch in den anderen postsowjetischen Staaten gesehen, nicht nur in Belarus oder Russland. Deshalb ist für uns das Signal, dass Russland und Belarus gemeinsam gegen Attacken im Informationsraum vorgehen wollen, wichtig und ausschlaggebend", sagte der Analytiker. „Die Russische Föderation hat in diesem Bereich große Erfahrungen gesammelt, und wir sollten auf jeden Fall eng zusammenarbeiten. Russland besitzt bewährte Technologien zum Schutz des Informationsraumes und zum Schutz des Massenbewusstseins – auf sie müssen unsere Staaten zurückgreifen.“

Alexej Awdonin hält es für notwendig, dass im Unionsstaat verstärkt gegen jene Strukturen vorgegangen wird, die auf den Informationsraum einen negativen Einfluss haben.

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