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Belarus wird chinesische Ärzte ausbilden, China wird bei Herstellung medizinischer Geräte helfen

Gesellschaft 24.04.2019 | 16:29

PEKING, 24. April (BelTA) – Belarus und China haben eine Reihe von Vereinbarungen über die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen unterzeichnet.

Die Leitung der Belarussischen Staatlichen Medizinischen Universität und die internationale Bildungsallianz „Bildungsvereinigung West-Ost“ haben in Peking ein Abkommen unterzeichnet, nach dem Belarus chinesische Bürger zur Ausbildung einlädt. „Wir können rhythmisch und planmäßig in diesem Bereich weiterarbeiten. Das Interesse an der belarussischen Bildung ist enorm, in erster Linie für die Medizinische Universität. In Frage kommen auch andere Hochschulen wie die medizinische Universitäten in Witebsk und Grodno“, erzählte Gesundheitsminister Waleri Malaschko. „Es geht uns heute nicht um irgendwelche Zahlen. Wir bahnen einen neuen Weg an. Ich bin sicher, unsere Ausbildung wird auf großes Interesse bei chinesischen Studenten treffen.“

„Wir haben in China einige Bildungsverträge unterzeichnet, und ich muss sagen, dass die chinesischen Partner sehr daran interessiert sind, verschiedene Formen der Zusammenarbeit auszuprobieren, auch jene, die nur langfristig umgesetzt werden können, etwa Eröffnung chinesischer Institute in Belarus“, erzählte Minister.

In Belarus sind Zentren für traditionelle chinesische Medizin eröffnet worden. Die Pharmaindustrie importiere unter anderem chinesische Rohstoffe. Möglich ist aber auch der Export belarussischer pflanzlicher Rohstoffe für die chinesische Arzneimittelindustrie. Heute importiere China pflanzliche Rohstoffe hauptsächlich aus Amerika.

Der Herstellungsbetrieb für medizinische Geräte RUP Medtechnozentr hat mit Biolight Co. Ltd. (Zhuhai) und Medeco Industry Co., Ltd (Shanghai) Kooperationsmemoranden geschlossen. „In der letzten Zeit hat es rund um den Erwerb medizinischer Anlagen in Belarus viele Korruptionsskandale gegeben. In diesem Zusammenhang müssen wir nach neuen „alternativen“ Zulieferern suchen. Wir führen Gespräche mit Herstellern durch und haben bereits einige Vereinbarungen erzielt. Auch eine stärkere Lokalisierung der Produktion von medizinischen Anlagen wird es uns erlauben, rechtzeitig und zu einem optimalen Preis Qualitätsprodukt herzustellen“, zeigte sich der Minister überzeugt.

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