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Gesellschaft
26 Januar 2021, 11:37

Belarussen halten Wirtschaftssanktionen für Verletzung der Rechte vieler Tausender Menschen

MINSK, 26. Januar (BelTA) – Wirtschaftliche Erpressung und Verletzung der Rechte vieler Tausender Menschen. So kritisieren die Arbeiter belarussischer Betriebe die Entscheidung über das Verhängen wirtschaftlicher Sanktionen gegen Belarus. Ihre Position haben die Werktätigen des Landes in einem offenen Brief an die Internationale Arbeitsorganisation, internationale Gewerkschafts-, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände zum Ausdruck gebracht. Das teilte der Pressedienst der Belarussischen Gewerkschaftsföderation mit.

Aus dem Brief geht hervor, dass die Einführung von Wirtschaftssanktionen den Forderungen der belarussischen Werktätigen nicht entspricht, wie das im Ausland präsentiert wird.

„Die europäischen Politiker glauben, dass sie die Rechte von Arbeitnehmern in anderen Staaten verletzten oder einschränken können. Sollen wir etwa ohne Arbeit und ohne Löhne bleiben? Wie sollen wir in solchen Umständen unsere Familien ernähren und uns um unsere Kinder sorgen?“, heißt es im Brief. „Wir rufen die Arbeitnehmer in den anderen Staaten zur Solidarität auf und bitten sie, ihre Regierungen zu beeinflussen, die mit dem Verhängen von Sanktionen de facto die wirtschaftliche Erpressung betreiben und das Völkerrecht verletzten.“

Ab heute kann diesen Brief jeder Mensch unterzeichnen, der daran interessiert ist, dass Belarus eine starke Wirtschaft hat, stabile Löhne und soziale Leistungen gewährleisten kann.

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