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Gesellschaft
03 April 2025, 16:45

Belarussische Rettungskräfte und Ärzte weiter im Einsatz bei der Bewältigung der Erdbebenfolgen in Myanmar

MINSK, 3. April (BELTA) - Retter, Kinologen und Ärzte des belarussischen Katastrophenschutzministeriums sind rund um die Uhr im Einsatz, um die Folgen des Erdbebens in Myanmar zu beseitigen und den Menschen zu helfen. Das teilte das zuständige Ministerium mit.

"Anwohner kamen zum Lager der belarussischen Retter und baten um Hilfe: Ein Kind war von einem Moped gefallen und hatte sich am Bein verletzt. Die Ärzte der Truppe behandelten die Wunde und brachten den Jungen zur weiteren chirurgischen Behandlung in das Krankenhaus des russischen Katastrophenschutzministeriums. Außerdem wurde die Hilfe von Medizinern am Einsatzort für zwei einheimische Retter benötigt, die sich bei der Beseitigung der Trümmer Wunden zugezogen hatten", teilte das Ministerium mit.

Um die Folgen des verheerenden Erdbebens in Myanmar zu beseitigen, waren drei Mitarbeiter der Nationalen Medizinischen Sondereinheit  "SUBR" im Einsatz. Einer von ihnen ist ständig im Basislager stationiert, wo er medizinische Hilfe leistet und rund um die Uhr den Gesundheitszustand der Teammitglieder vor und nach den Rettungsaktionen an den Einsatzorten überwacht. Zwei weitere Ärzte gehören zu den Such- und Rettungsteams. Sie versorgen die Opfer, nachdem sie in den Trümmern gefunden wurden, und betreuen sie während und nach der Bergung. Sie überwachen die Vitalfunktionen vor der Übergabe der Opfer an die lokalen Rettungsdienste und überwachen den Gesundheitszustand und die medizinische Versorgung der Mitglieder der Rettungsteams und der Suchhunde.

"Unsere Aufgabe ist es, direkt am Notfallort Hilfe zu leisten: Ruhigstellung, Schockbekämpfung, Schmerzlinderung. Wir haben alle notwendigen Medikamente und Geräte dabei. Darunter sind auch komplexe medizinische Geräte. Wir verfügen auch über die notwendigen Vorräte an Antiseptika, Desinfektionsmitteln und Mitteln zur Wasserdesinfektion, um das sanitäre und epidemiologische Wohlbefinden an den Orten des vorübergehenden Einsatzes zu gewährleisten und sanitäre und antiepidemische Maßnahmen durchzuführen", sagte Juri Geleklidi, Arzt der Nationalen Sondereinheit "SUBR" des Ministeriums für Katastrophenschutz von Belarus.
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