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06 September 2021, 16:20

Belorusneft kündigt Durchbruch bei Ölförderung in Belarus an

MINSK, 6. September (BelTA) – Im Bereich der Erdölförderung sind in Belarus große Fortschritte zu verzeichnen. Unter anderem wird in den südlichen Regionen des Gebiets Gomel nach Erdöl und Erdgas gesucht, wo in Zukunft die Erdölförderung organisiert werden könnte. Das sagte Generaldirektor von Belorusneft, Alexander Ljachow, heute vor Journalisten im Anschluss ein sein Arbeitstreffen mit dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko.

„Im Bereich Ölförderung ist uns in Belarus ein großer Durchbruch gelungen. Dies ist das Ergebnis einer großen Arbeit im Bereich der geologischen Exploration und Anwendung neuer Technologien in der Ölindustrie“, sagte Alexander Ljachow. „Die jährliche Ölproduktion wächst in Belarus in den letzten Jahren um 20.000 Tonnen. Für diesem Jahr erwarten wir eine Gewinnmenge von mindestens 1,730 Mio. Tonnen.“

Der Leiter der Produktionsvereinigung betonte, dass die Aktivitäten von Belorusneft darauf abzielen werden, die Ölproduktion im Land in naher Zukunft weiter zu steigern. Dieses Thema stand im Mittelpunkt des heutigen Treffens beim Staatsoberhaupt. Es ging um die Möglichkeiten der Ölförderung im südlichen Teil des Gebiets Gomel, wo nach dem Unfall von Tschernobyl keine Öl- und Gasexploration durchgeführt wurde.

„Wir sind in diesem Jahr in einigen Bezirken der Region wieder aktiv tätig, vor allem in Leltschizy und Jelsk. Für das nächste Jahr planen wir seismische Untersuchungen in den Bezirken Narowlja und Chojniki. Und für die Zukunft planen wir die Reaktivierung alter Bohrungen, die vor dem Tschernobyl-Unfall gebohrt wurden, und neue Bohrungen, wenn die geologischen Voraussetzungen dafür gegeben sind“, sagte Ljachow.

In Belarus kann die Ölförderung in der Tat aussichtsreich sein. Diese Möglichkeit schließt der Generaldirektor von Belorusneft nicht aus.

Im Kreis Chojniki wird heutzutage Öl gefördert. „Wir führen seismische Arbeiten durch, derzeit in den Bezirken Leltschizy und Jelsk, die bis 2023 abgeschlossen werden sollen. Wir peilen damit eine Erkundungsbohrung. Bis zum Jahr 2025 sollen in den südlichen Bezirken des Gebiets Gomel etwa 150 Tausend Tonnen Öl pro Jahr gefördert werden.“

Auf die Frage, ob es irgendwelche Hindernisse für die Arbeiten gibt, antwortete Ljachow mit einem Nein: „Wir brauchen eine konsequente Arbeit. Wir sind bereit für diese Arbeit und verfügen über die entsprechenden Kapazitäten.“

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