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Gesellschaft
25 November 2022, 14:44

BOK verstärkt Zusammenarbeit mit Belarussischem Roten Kreuz im Sozialbereich

MINSK, 25. November (BelTA) - Die Belarussische Orthodoxe Kirche (BOK) verstärkt die Zusammenarbeit mit den Staatsinstitututionen und dem Roten Kreuz im sozialen Bereich. Vor der Eröffnung der 8. Belarussischen Weihnachtslesungen wurden in der Nationalbibliothek entsprechende Abkommen unterzeichnet.

So wurden insbesondere die Kooperationsvereinbarungen zwischen der BOK und dem Ministerium für Arbeit und Sozialschutz, der BOK und dem Gesundheitsministerium sowie eine neue Vereinbarung zwischen der BOK und dem Belarussischen Roten Kreuz in aktualisierten Fassungen unterzeichnet.

Wie Veniamin, Metropolit von Minsk und Saslawl, Exarch des Patriarchen von Belarus, hast hingewiesen, dass die Unterzeichnung der Abkommen positiv im Hinblick auf neue Unteraktionsperspektiven im sozialen Bereich sei. Das bedeutet die Fürsorge um die Bürger, um ihr physisches und materielles Wohlergehen, aber vor allem um ihre Seelen. "Wir wollen unsere Anstrengungen bündeln. Ich glaube, dass wir gemeinsam viel erreichen können", sagte der Metropolit.

Im Gespräch mit Journalisten wies seine Eminenz Veniamin darauf hin, dass die Zusammenarbeit der Kirche mit dem Roten Kreuz vielfältig sein mag. Gleichzeitig sei sie nicht in allen Bereichen auf einem angemessenen Niveau entwickelt. "Aber das Rote Kreuz hat viele Arbeitsbereiche. In der Region Gomel und in Minsk wird die Arbeit sehr gut gemacht. Wir hoffen, dass sich auch andere Regionen beteiligen werden, nicht nur regionale Zentren, sondern auch Kreisstädte. Und gemeinsam werden wir vielen Menschen helfen können, die Hilfe, Pflege und Aufmerksamkeit brauchen. Die Unterstützung kann unterschiedlich ausfallen, was in der unterzeichneten Vereinbarung festgelegt ist", sagte er.

Die BOK unterhält seit langem Kontakte zu den Ministerien für Gesundheit, Arbeit und sozialen Schutz. Aber das Leben geht weiter, so dass die bestehenden Abkommen aktualisiert werden müssen, um den neuen Gegebenheiten gerecht zu werden, sagte Metropolit Veniamin. "Das ist nun beschlossen. Neue Möglichkeiten erscheinen, die wir zum Wohle der Menschen fruchtbar nutzen werden", so der Metropolit.

Die Abkommen ermöglichen insbesondere die Unterstützung von Risikopersonen, kinderreichen Familien, Alleinerziehenden, Kinderheimen sowie Alten- und Behindertenheimen. All diese Menschen brauchen Pflege und Sorge. "Es ist wichtig, dass jeder Mensch, der sich in seiner körperlichen Gesundheit unvollkommen fühlt und das Bedürfnis nach Unterstützung durch andere verspürt, diese auch findet. Es gibt viele Krankheiten, die Hilfe, Unterstützung und eine mitfühlende Einstellung brauchen. Wenn Ministerien und Kirche diese Arbeit leisten, verbinden sie Hilfe für die Seele und Hilfe im Alltag", ist der Metropolit überzeugt.

Die achten Belarussischen Weihnachtslesungen "Globale zeitgenössische Herausforderungen und die spirituelle Wahl des Menschen" wurden heute in der Nationalbibliothek von Belarus eröffnet und finden vom 24. bis 26. November statt. Die Lesungen werden von der Belarussischen Orthodoxen Kirche mit Unterstützung der Ministerien für Kultur, Gesundheit, Bildung, Arbeit und sozialen Schutz, Information und der Nationalen Akademie für Wissenschaften organisiert.

Eine Reihe von Veranstaltungen sind in der Theologischen Akademie Minsk, in höheren und sekundären Bildungseinrichtungen, in der Synodalabteilung für Religionsunterricht und Katechese und an anderen Orten geplant.

Im Mittelpunkt der Lesungen stehen Probleme der geistigen und moralischen Wahl des Einzelnen und der gesamten Menschheit im Globalisierungszeitalter. Das Forum soll auf die brennenden Fragen der menschlichen Existenz in der modernen Welt Antworten geben und die Rolle der geistigen und moralischen Werte sowie die Nachfolge der geistigen Traditionen bei der Bewahrung der nationalen Identität des belarussischen Volkes und der Zukunftsgestaltung des Landes aufzeigen.

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