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05 Februar 2024, 11:07

Botschafter Krutoi erzählt, woran Belarus und Russland im Jahr 2024 arbeiten werden 

MINSK, 5. Februar (BelTA) – Der belarussische Botschafter in der Russischen Föderation Dmitri Krutoi hat in einem Interview mit dem TV-Staatssender Belarus 1 über die wichtigsten Themen erzählt, mit denen sich der Unionsstaat Belarus-Russland im laufenden Jahr 2024 auseinandersetzen wird.

„In St. Petersburg fand eine Sitzung des Obersten Staatsrates statt. Es war ein historisches Treffen, was das Niveau der getroffenen Entscheidungen angeht. Uns interessieren natürlich die Entscheidungen, die mit Blick auf die Integration der beiden Partnerstaaten in den kommenden Jahren 2024-2026 getroffen wurden. Ein wichtiger Block ist die Arbeit mit der Staatsverschuldung und die Gewährleistung des makroökonomischen und finanziellen Gleichgewichts. Russland geht auf die Bedürfnisse der belarussischen Wirtschaft ein und reagiert auf unsere Vorschläge. Die Finanzministerien erarbeiten eine Strategie für das Jahr 2024, stimmen ihre Schulden- und Zinspolitik für den Zeitraum bis 2026 ab, um den Unionshaushalt von den Schulden zu entlasten. Die auf diese Weise freigesetzten Mittel könnten wir in die Investitionsprojekte, in die Entwicklungsprogramme sowie in die Aufrechterhaltung unserer Gold- und Devisenreserven anlegen“, sagte Dmitri Krutoi.

Einer der größten Blöcke war traditionell der reale Sektor, gemeinsame Energiemärkte. „Belarus bekommt das Erdgas 4-mal billiger geliefert als die europäischen Staaten. Rechnet man aber diesen preis in russische Rubel um, ist er höher als auf dem russischen Gasmarkt. Die Richtlinien für 2026 legen fest, dass wir uns nach dem russischen Gaspreis orientieren werden und langsam den einheitlichen Preis erzielen. Innerhalb eines Jahres nach Abschluss der Gasvereinbarungen werden wir einen einheitlichen Energiemarkt haben. Es ist klar, dass diese beiden Märkte sehr eng miteinander verbunden sind. Das Programm des Energiemarktes ist sowohl auf dem Großhandels- als auch auf dem Einzelhandelsmarkt vereinbart worden, es fehlen nur noch kleine Details. Daher können wir sagen, dass das Thema Gas- und Strommarkt vom Tisch ist“, so der Botschafter.

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