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Gesellschaft
04 Mai 2022, 14:06

„Chaos unter Menschen säen“: Premierminister verurteilt Versuche der Geschichtsfälschung

MINSK, 4. Mai (BelTA) – Vieles, was heute in verschiedenen Staaten passiert, hat nur ein Ziel: Chaos unter den Menschen zu säen. Diese Meinung äußerte der belarussische Premierminister Roman Golowtschenko. Er besuchte heute das Minsker Gymnasium Nr.43 und erzählte im Geschichtsunterricht von den Versuchen, die Heldentat des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg zu diffamieren.

„Vieles, was heute in verschiedenen Ländern passiert, ist einem Ziel untergeordnet: Chaos unter den Menschen zu säen. Es wird versucht, die Verräter als Helden und die Helden als "miserable" Menschen darzustellen, die von der sowjetischen Propaganda getäuscht wurden. Am Beispiel baltischer Staaten sehen wir den Versuch, den Nazismus zu verherrlichen“, sagte Roman Golowtschenko.

„Die Asche der im Krieg Gefallenen ist noch nicht kalt, aber wir sehen, wie in Europa ein neuer Krieg geschürt wird. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde mit der Gründung der Vereinten Nationen ein wichtiger Grundsatz auf das Banner geschrieben: „Nie wieder.“ Der Krieg darf sich nicht wiederholen. Aber nun sind auf unserem Kontinent und im Übersee Aufrufe zu einem neuen Krieg zu hören. Es wird alles versucht, um die Lage ins Wanken bringen, um Staaten und Völker gegeneinander aufzubringen. Wahrscheinlich wurden die Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg zu schnell vergessen“, sagte der belarussische Regierungschef.

Golowtschenko wandte sich an die Schüler: „Die Zeit löscht scharfe Ecken und Kanten aus. Aber wir wollen, dass ihr mehr von diesem Schmerz und dem Grauen wisst, das unser Volk erleiden musste. Ich bin sicher, dass unter euch zukünftige Wissenschaftler, Kulturschaffende, Geschäftsleute und Manager sind. Wenn ihr erwachsen seid und für das Wohl eures Landes arbeitet, müsst ihr verstehen: Kein Gold der Welt kostet mehr als die Spuren der Bombenangriffe“.

„Wir müssen aus der Geschichte lernen können. In der Vergangenheit können wir nach Antworten suchen und sie auf die gegenwärtigen Ereignisse extrapolieren“, betonte der Premierminister. „Die Spirale der Geschichte ist endlos, und bestimmte Ereignisse wiederholen sich; man muss sie nur rechtzeitig erkennen. Deshalb ist es wichtig, die Wahrheit zu bewahren“, fügte der Premierminister hinzu.

Im Vorfeld des Tages des Sieges finden in belarussischen Schulen Gedenkstunden statt. Ihr Hauptziel ist es, den Schülern einen objektiven Blick auf den Beitrag des belarussischen Volkes zum Sieg im Großen Vaterländischen Krieg, auf das heldenhafte Vermächtnis als wichtigen Bestandteil des historischen Gedächtnisses, auf den Völkermord am belarussischen Volk und auf die Förderung der Achtung vor der historischen Vergangenheit zu vermitteln.

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