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01 Dezember 2022, 17:11

Chrenin: Wir haben auf Geschehenum Belarus zu reagieren und unsere Streitkräfte bereit zu haben

Viktor Chrenin
Viktor Chrenin

MINSK, 01. Dezember (BelTA) - Angesichts der aktiven Militarisierung der Nachbarstaaten hat Belarus auf die Geschehnisse zu reagieren und seine Streitkräfte für die Verteidigung des Landes bereit zu haben. Dieses Statement hat der Verteidigungsminister Viktor Chrenin vor Journalisten nach der Besprechung mit Präsident Alexander Lukaschenko abgegeben.

Er wies darauf hin, dass die heutige Sitzung ordentlich war. "Durch diese Besprechungwird die große Aufmerksamkeit hervorgehoben, die der Präsident der militärischen Sicherheit des Staates angesichts der Lage im Umfeld von Belarus schenkt. Und ich würde sagen, dass diese Besprechung nicht die letztere ist, die weiteren kommen“, sagte der Verteidigungsminister.

"Wir verwenden unsere eigenen militärischen Indikatoren, um festzustellen, dass die Lage nicht besser wird, sondern eskaliert. Und wir sehen leider, dass die Nachbarstaaten aktiv militarisieren. Ich möchte nicht, dass man Angst bekommt, dass morgen ein Krieg ausbricht. Und der Präsident betonte in seinem Bericht: Keine unmittelbaren Vorbereitungen für einen Krieg werden nicht getroffen. Wir sehen aber, wie unsere Nachbarn handeln, und wir haben natürlich Pflicht, auf alles, was vor sich geht, zu reagieren, unsere Streitkräfte, unser Land dafür bereit zu haben. Zuallererst, um sich zu wehren. Wir werden niemanden bedrohen oder angreifen. Wir wollen in unserem eigenen Land leben, selbst entscheiden, unsere Souveränität, Unabhängigkeit und territoriale Integrität behalten".

Während der Sitzung wurde der Präsident über die früher getroffenen Maßnahmen und Entscheidungen informiert und darüber, ob diese Entscheidungen ausreichend oder zusätzliche Entscheidungen erforderlich seien. "Wir haben ausführlich darüber berichtet, was unternommen wird. Wir haben noch einmal nachgesehen, ob wir irgendwelche Fehler gemacht haben. Denn wir verstehen sehr gut, dass wir, wenn wir jetzt zum Wettrüsten übergehen, wie es einige Staaten tun, unsere Wirtschaft und bestimmten sozialen Problemen beeinträchtigen können", sagte der Verteidigungsminister. „Daher ist der Grundsatz der angemessenen Hinlänglichkeit, die erste Notwendigkeit, grundlegend. Das Staatsoberhaupt betonte, dass sie sich nur darauf stützen sollte. Es sollte kein Übermaß geben, nichts Unnötiges. Zunächst einmal müssen wir uns in dieser Situation auf unsere eigenen Kräfte verlassen, auf unsere Bereitschaft, unser Land aus eigener Kraft zu verteidigen.“

Wie die BELTA früher berichtete, hat der Präsident bei der Besprechung aufmerksam gemacht, dass die Zahl der Provokationen in der Nähe der Staatsgrenze zunimmt. "Die Ukraine versucht unter jedem Vorwand, die Truppen der NATO-Mitgliedstaaten in den Konflikt hineinzuziehen. All das lassen die jüngsten Raketenabwürfe auf das polnische Hoheitsgebiet bestätigen", so der Staatschef.

"Gleichzeitig werden von der flüchtigen Opposition, unseren Banditen, zunehmend Aufrufe zur gewaltsamen Machtergreifung und zu terroristischen Handlungen im belarussischen Staatsgebiet lauter. Bei einigen von diesen Flüchtigen handelt es sich nicht nur um Verräter, sondern um Extremisten im Quadrat. Ich kann sie nicht anders nennen. Sie zögern nicht, offen zu Angriffen auf die Objekte in unserem Land aufzurufen. Sie haben sogar vergessen, dass ihre Verwandten in Belarus leben", betonte Alexander Lukaschenko.

In diesem Zusammenhang fahren die westlichen Staaten das militärische Potenzial ihrer Streitkräfte weiter hoch, modernisieren die Infrastruktur in den Nachbarländern und erhöhen die Intensität der Einsatz- und Kampfsübungen, machte der Präsident aufmerksam. "All das führt zu einer Verschärfung der ohnehin schon komplizierten militärischen und politischen Lage in unserem Land und in der gesamten Region", sagte er.

"Bislang ist es uns gelungen, den vermutlichen Feind davon abzuhalten, dass er militärische Gewalt gegen Belarus einsetzt. Allerdings müssen wir die Zeichen, die auf eine direkte Vorbereitung einer Aggression gegen unser Land hindeuten, ständig beobachten und sehen und dürfen sie nicht übersehen - auf keinen Fall übersehen. Heute müssen wir einen Querschnitt dessen erstellen, was bereits zum Schutz des Staates getan wurde, und die Weichen für weiteres Vorgehen stellen", sagte Alexander Lukaschenko. „Ich habe immer wieder betont, und ich möchte es noch einmal sagen: Lehren, Lehren, Lehren. Es ist unsere wichtigste Aufgabe, Lehren aus dem zu ziehen, was um im Umfeld von unserem Belarus vor sich geht.“

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