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14 September 2022, 16:52

Chrenin: Wir schulen unsere Armee vor allem für Schutz unseres Landes

MINSK, 14. September (BelTA) – In Belarus werden die Truppen vor allem für die Verteidigung des Landes geschult. Das erklärte Verteidigungsminister Wiktor Chrenin bei der Abschlusszeremonie der Kommando- und Stabsrahmenübung der Streitkräfte, teilt die BELTA unter Berufung auf das Verteidigungsministerium mit.

"Trotz der komplexen militärischen und politischen Lage im Umfeld unseres Landes haben wir eine Stabsrahmenübung durchgeführt und heute abgeschlossen. Das ist ein krönender Abschluss der Schulung von Führungskräften und Truppen. Das Ziel der Übung besteht nicht darin, irgendjemandem etwas vorzuführen, sondern, vor allem, unseren Führungseinheiten, unseren Truppen beizubringen, was im Krieg notwendig sein könnte", sagte Wiktor Chrenin.

Der Verteidigungsminister hat hingewiesen, dass bei der abgeschlossenen Übung höhere Forderungen ans Führungssystem und seine Funktionsprinzipien gestellt worden waren: "Jetzt müssen wir das alles noch einmal gründlich überdenken, analysieren und revidieren. Während der Übung haben wir uns auch Forschungsziele gesetzt. Dabei ging es im Wesentlichen darum, herauszufinden, ob wir uns für den richtigen Weg zum Aufbau und zur Entwicklung der Streitkräfte entschieden haben."

Die Ergebnisse werden zur Bewertung der Leistung der Truppen während der Übung herangezogen, sagte Wiktor Chrenin weiter. Zugleich betonte der Verteidigungsminister, dass man bereits jetzt über die positiven Ergebnisse der Übung sprechen könne. Das betrifft in erster Linie das Führungssystem. Wiktor Chrenin ist davon überzeugt, dass bei der Schulung von Kommando- und Stabsorganen neue Formen und Einsatzmöglichkeiten zu finden sind. Das muss mit einem Verständnis für die neuen Hi-Tech-Möglichkeiten, sowohl bei der Aufklärung als auch bei den Feuerkapazitäten, gemacht werden.

"Wir werden vorwärts und nur vorwärts gehen. Ein weiteres Merkmal der Übung zu nennen wäre, dass wir einmal mehr Offenheit demonstrierten, als wir Militärattachés aus 14 Ländern einluden. Das gilt auch für jene Staaten, die leider eine unfreundliche Politik gegenüber Belarus betreiben. Wir haben gezeigt, dass wir die Streitkräfte in erster Linie dafür schulen, unser Land zu schützen. Die Aufschreie der unfreundlichen Massenmedien sind nichts anderes als Provokationen. Das sind Glieder in der gleichen Kette des Informationskriegs, der gegen unseren Staat geführt wird. Ich möchte mit voller Verantwortung sagen, dass unsere Streitkräfte die Aufgaben, die uns unser Staatschef und unser Volk stellt, erfüllt haben, erfüllen und weiterhin erfüllen werden", so Wiktor Chrenin zusammenfassend.

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