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Gesellschaft
19 September 2022, 16:34

„Das ist gewöhnlicher Faschismus!“ Eine Rigaerin über Situation in Lettland

MINSK, 19. September (BelTA) – Was sich heute in Lettland abspielt, ist ein gewöhnlicher Faschismus. Das sagte Nadeschda Bucharowa, Gründerin der Rigaer Kinderradio- und Fernsehakademie Academy Kids TV, im Youtube-Projekt der Telegraphenagentur BelTA „Das Land spricht.“

„Was die Einheit der Menschen in Belarus bedeutet, haben wir am eignen Leib gespürt. Das ist sowohl die Geschichte unserer Familie als auch die Geschichte der Rigaer Academy Kids TV. Wir sind nach Belarus in sehr guter Stimmung und mit positiven Gedanken gekommen“, erzählte Bucharowa. „Und ich möchte Ihnen sagen: Leider ist das, was jetzt in Lettland passiert, schrecklich. Das nennt man gewöhnlichen Faschismus. Wenn die Regierung überhaupt nicht an das Land denkt. Was sind die jüngsten Ereignisse in Lettland? Die EU hat kleinen Agrarbetrieben Subventionen bereitgestellt, um ihre Schließung auszugleichen. Dort ist alles zerstört worden, die ganze Industrie. Alles. Ich frage mich sogar, wie die Menschen dort überhaupt überleben können. Mit hohen Schulden. Wie ist es soweit gekommen?“

Es gebe keine Einheit in Lettland, sie sei zerstört worden, betonte Nadeschda Bucharowa. „In der Heiligen Schrift heißt es: Ein Reich, das in zwei Teile gespalten ist, kann nicht bestehen. Diese Spaltung begann in den 1990er Jahren, als Lettland einen Vorschlag und einen Appell an alle Einwohner unterbreitete: Lasst uns gemeinsam ein freies Lettland aufbauen. Nachdem alle in Lettland lebenden Menschen dafür gestimmt haben, wurde das Land sofort geteilt. Wir wurden betrogen. Der Staat hat seine Geschichte mit einer Lüge begonnen“, betonte sie. „Das Ergebnis war keine Einigung, sondern eine Spaltung.“

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