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25 April 2022, 13:28

Das ist Mittelalter: Politologe über Zerstörung von Denkmälern für sowjetische Soldaten in Polen

Wadim Borowik. Foto sb.by
Wadim Borowik. Foto sb.by

MINSK, 25. April (BelTA) – In einem Interview mit dem Alfa Radio hat der belarussische Politologe Wadim Borowik erzählt, warum in Polen immer mehr Kriegsdenkmäler für die gefallenen sowjetischen Soldaten zerstört werde.

„Die sowjetischen Soldaten haben gemeinsam mit der polnischen Armee dieses Land vom Nationalsozialismus befreit. Nach dem Krieg konnte sich Polen friedlich entwickeln und ein recht gutes Lebensniveau erreichen. Das heutige Polen hat diesen Wohlstand auch uns zu verdanken. Und es gibt vernünftige Leute, die das verstehen“, sagte Wadim Borowik. „Aber es gibt auch andere Menschen, die die Denkmäler anreißen. Meiner Meinung nach ist der Kampf gegen die Kriegsdenkmäler eine Demonstration der politischen Impotenz. Wenn man Probleme nicht durch Gespräche, Verhandlungen oder Diplomatie lösen kann, greift man sofort zum Vandalismus.“

Dieses Verhalten wirft Polen in das Mittelalter zurück, stellte der Politologe fest. „Polen verliert somit diesen europäischen Glanz, den es anstrebt“, fügte er hinzu. „Die von Polen verfolgte Politik in Bezug auf die Denkmäler und die historische Wahrheit zielt darauf ab, Menschen zu aggressiven Handlungen gegen Belarus und Russland zu animieren und sie davon zu überzeugen, dass derart Handeln keine Aggression ist. Man will die Menschen in Polen denken lassen, dass sie an einer gewissen Befreiungsoperation teilnehmen, die die Rücknahme historischer Gebiete zum Ziel hat.“

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