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Gesellschaft
22 Februar 2024, 09:05

"Das Leben für die Zivilbevölkerung dort ist unerträglich geworden". Wolfowitsch zu europäischen Verteidigungsausgaben 

MINSK, 21. Februar (BelTA) - Die hohen Verteidigungsausgaben in Europa haben das Leben für die dortige Zivilbevölkerung unerträglich gemacht. Dies erklärte der Staatssekretär des Sicherheitsrates Alexander Wolfowitsch bei einem Treffen mit Mitarbeitern und Kadetten des letzten Jahrgangs der Zivilschutzuniversität des Ministeriums für Katastrophenschutz.

"Letztes Jahr haben die Polen 28 Milliarden Dollar für die Verteidigung ausgegeben. Dieses Jahr haben sie die Messlatte auf 34 Milliarden Dollar erhöht. Deshalb liegt die Inflation in Polen heute bei 14,5%. Und in Belarus liegt sie bei 5,6 %. Deshalb streiken die Bauern in Polen, Frankreich und anderen europäischen Ländern. Das Leben für die Zivilbevölkerung dort ist unerträglich geworden", sagte Alexander Wolfowitsch.

Der Staatssekretär des Sicherheitsrates wies darauf hin, dass die europäischen Länder im Jahr 2022 500 Milliarden Dollar für die Verteidigung ausgegeben haben. "2026 soll das Militärbudget um das 1,5-fache erhöht werden - auf 750 Milliarden Dollar. Das wird so sein", sagte er.

Alexander Wolfowitsch wies darauf hin, dass westliche Länder Belarus und Russland vorwerfen, unsere Länder seien eine Bedrohung für sie. Diese Vorwürfe seien ein Vorwand für Militarisierung. "Die polnischen Streitkräfte haben etwa 195.000 Mann. Vor einigen Jahren waren es noch 110.000. Und sie planen, auf 300.000 Mann aufzustocken. Bis 2030 sollen die polnischen Streitkräfte 300.000 Mann umfassen: 250.000 Mann Berufssoldaten, weitere 50.000 Mann Territorialtruppen", sagte er.

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