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04 April 2024, 17:13

Der belarussische Botschafter an der Zeremonie zu Ehren des 79. Jahrestages der Befreiung von Bratislava teilgenommen

MINSK, 4. April (BelTA) - Auf Einladung des slowakischen Regierungschefs nahm der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Republik Belarus Andrej Dapkjunas an einer Kranzniederlegung zu Ehren des 79. Jahrestages der Befreiung Bratislawas von den Nazi-Invasoren teil. Dies teilte das belarussische Außenministerium mit.

Die Zeremonie fand am 4. April in der Gedenkstätte "Slawin" unter Teilnahme des Premierministers, von Regierungsmitgliedern, der Parlamentsführung, Vertretern politischer Parteien und öffentlicher Organisationen sowie des diplomatischen Corps statt.

Wie bereits berichtet, hatte der slowakische Premierminister Robert Fitzo am Vortag eine Videobotschaft veröffentlicht, in der er die Einwohner Bratislavas zur Teilnahme an der Zeremonie aufrief: "Die Kranzniederlegung in Slawin ist das Mindeste, was wir tun können, um an das Leid zu erinnern, das der Faschismus verursacht hat. Die Völker der ehemaligen Sowjetunion haben am meisten für die Gräueltaten von Hitler und seiner Clique bezahlt".

Robert Fitzo kritisierte scharf die Demarche von EU-Botschaftern, die sich weigerten, an der Zeremonie teilzunehmen. "Für mich ist Slawin die slowakische Freiheitsstatue, und ich betrachte die Politik der EU-Botschafter und der ehemaligen Verbündeten der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg als Ausdruck der Respektlosigkeit gegenüber den Tausenden von jungen Rotarmisten, die aus Bratislava nicht nach Hause zurückgekehrt sind und deren Namen unauslöschlich in die Chronik des Sieges über den Faschismus eingeschrieben sind", fügte er hinzu.
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