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Gesellschaft
03 April 2024, 16:24

"Die bemannte Raumfahrt ist nur der erste Schritt". Astronom über die Perspektiven von Belarus in der Weltraumforschung

MINSK, 3. April (BelTA) -  In der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA teilte der Astronom und außerordentliche Professor der Physikabteilung der Moskauer Staatsuniversität Wladimir Surdin seine Meinung über die Aussichten von Belarus im Bereich der Weltraumforschung nach der Entsendung des ersten belarussischen Kosmonauten zur ISS mit.

"Die bemannte Raumfahrt ist nur der erste Schritt. Sie erfordert neue Technologien und Programme zur Ausbildung von Menschen, was bereits geschehen ist. Und die Medizin wird sich nun mit einigen extremen Problemen auseinandersetzen müssen", sagte Wladimir Surdin.

Der Astronom wies darauf hin, dass der Beruf des Kosmonauten extrem gefährlich ist. "Er ist extrem stressig und erfordert absolut nicht-triviale Fähigkeiten. Auch von denen, die Kosmonauten vorbereiten", betonte er.

Wladimir Surdin wies auf eine Richtung wie die Weltraummedizin hin. "Sie kümmert sich nicht nur um die Kosmonauten. Auch U-Boot-Fahrer und Vertreter anderer gefährlicher und anstrengender Berufe wenden sich immer wieder an Weltraummediziner. Ich hoffe, dass Belarus nun die Gemeinschaft der Ärzte für Extremarbeit konzentriert. Und sie werden nicht nur für die Kosmonautik gebraucht", fügte er hinzu.
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