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04 Mai 2024, 13:48

"Die Lager müssen geräumt werden". Experte zur US-Hilfe für die Ukraine 

MINSK, 4. Mai (BelTA) - Die Führung der USA muss die Waffen loswerden, deren Lagerfrist abgelaufen ist, deshalb werden sie an die Ukraine geliefert. Diese Meinung äußerte der unabhängige Militärexperte Alexander Alessin in der letzten Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegrafenagentur BelTA.

"Als die Demokraten Argumente für die Verabschiedung des Gesetzes (über die Hilfe für die Ukraine) vorbrachten, sagten sie sofort, dass der größte Teil der Gelder - etwa zwei Drittel - in den USA bleiben würde. Das ist ein sehr günstiges Geschäft für die USA. Es geht um den Transfer von Waffen, militärischer Ausrüstung und Eigentum aus den Lagern der US-Armee. Und ein erheblicher Teil davon hat eine abgelaufene Lagerfrist. Die Frage der Verwertung dieser Güter hätte sich für die US-Führung in zwei oder drei Jahren oder in wenigen Monaten gestellt. Es handelt sich also um eine sehr rentable Operation, die Lager müssen geräumt werden", sagte Alexander Alessin.

Der Experte betonte, dass der militärisch-industrielle Komplex der USA Aufträge für neue Waffen erhalten wird, um die alten, deren Lebensdauer abgelaufen ist, zu ersetzen. "Ich will nicht sagen, dass sie die russischen Modelle übertreffen werden, vielleicht auch nicht. Aber sie werden viel teurer sein als die Modelle, die an die Ukraine geliefert werden. Und das wird die Profite der Rüstungsindustrie der USA drastisch erhöhen", meint er.

Außerdem, so Alexander Alessin weiter, werde dies der US-Führung die Möglichkeit geben, eine Reihe von Fabriken, die stillgelegt wurden, wieder in Betrieb zu nehmen. "Es werden neue Arbeitsplätze geschaffen, die Lieferung von Ausrüstung wird beginnen. Natürlich wird dies als eine Art Lokomotive für eine Reihe von Sektoren der amerikanischen Wirtschaft dienen, die mit dem militärisch-industriellen Komplex verbunden sind", schloss der Militärexperte.
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